Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz ist Preisträger beim BMBF-Wettbewerb für Studierende

€10.000 für die Umsetzung des Aktionsspiels im Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit

31.03.2011

Das Team hinter dem Konzept "Aktionsspiel Herz-Kreislauf" des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz zählt zu den 15 Gewinnern beim Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Was macht gesund?" und erhält €10.000 für die Umsetzung des Aktionsspiels im Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit. Eine Jury aus Kommunikationsprofis und Wissenschaftlern wählte die besten Projektideen zur Vermittlung der Gesundheitsforschung aus. Gesucht waren kreative und originelle Ideen für öffentlichkeitswirksame Formate, die zeigen, welche Forschungsaktivitäten rund um Gesundheit Studierende in Deutschland beschäftigen.

Die Medizinstudentin Lea von Bialy hat das Projekt von Anfang an intensiv begleitet und erläutert ihre Motivation, sich mit der Vermittlung von Themen der Gesundheitsforschung zu beschäftigen: "Es war wirklich spannend, das Wissen aus meinem Medizinstudium so umzusetzen, dass Kinder und Jugendliche einen Zugang zum Thema Herz-Kreislauf finden können. Besonders wichtig finde ich, dass im Spielkonzept ein starker Schwerpunkt auf die Erläuterung der Risikofaktoren gelegt wird. Gerade Übergewicht und Bewegungsmangel sind große Probleme in unserer Gesellschaft. Das Spiel ist vielleicht ein Ansatz, hier konkrete Prävention zu betreiben bzw. Aufklärung über Gesundheitsrisiken zu vermitteln."

Unterstützt wurde Lea von Bialy von einem Expertenteam des CTH, das unter der Leitung von Magnus Gees aus der Spielidee ein praxistaugliches Konzept zur Durchführung entwickelt hat. "Für das CTH ist das Spiel ein zentrales Element unserer Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Wir wollen unser Wissen aus Forschung und Behandlung insbesondere auch an junge Menschen vermitteln und zeigen, wie und wo die Wissenschaft neue Wege geht, um die Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen zu verbessern", erklärt Gees und freut sich gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, über die Auszeichnung. "Ich empfinde es als ideal, dass im Herz-Kreislaufspiel neben dem direkten Erleben von Herz-Kreislauffunktionen v.a. auch das bessere Verständnis zu Ursachen und Therapien bei Erkrankungen des Herzens vermittelt wird. Ein wichtiger Beitrag, damit unsere Gesellschaft gesund bleibt", so Münzel.

Das Herz-Keislaufspiel wird in den kommenden Monaten bei mehreren Veranstaltungen, u.a am Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche der Stiftung Mainzer Herz am 15. Mai 2011 sowie am Aktionstag "Unsere Herzen schlagen für Mainz" der Universitätsmedizin Mainz am 3. September 2011 im Rahmen von "Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011", angeboten und soll zu einem festen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des CTH werden.

"Wissenschaftseinrichtungen wie die Universitätsmedizin brauchen begeisterungsfähigen Nachwuchs. Insofern ist es wichtig, dass wir auf junge Menschen zugehen und in ihnen die Faszination für die medizinische Forschung wecken. Dass der vom CTH entwickelte spielerische Ansatz zur Wissensvermittlung vom BMBF gefördert wird, ist ein weiterer Baustein in der Nachwuchsförderung", erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

Der Wettbewerb für Studierende "Was macht gesund?" ist Teil des Wissenschaftsjahrs 2011 – Forschung für unsere Gesundheit. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung.

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