Mainzer Ethnologiestudentin für Afrika-Beitrag auf ARD.de ausgezeichnet

Ellen Hoffers erhält "Besondere Anerkennung" bei der erstmaligen Verleihung des BIGSAS-Journalistenpreises der Universität Bayreuth

25.05.2011

Ellen Hoffers, Studentin der Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), hat bei der Vergabe des Afrika-Journalistenpreises der Bayreuther Internationalen Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) eine "Besondere Anerkennung" erhalten. Ausgezeichnet wurde ihr Beitrag "Afrika in unseren Köpfen", der auf den Internetseiten von ARD.de erschienen ist und sich kritisch mit dem Afrika-Bild in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien befasst.

"Wir gratulieren Ellen Hoffers zu dieser Auszeichnung und freuen uns mit ihr über die Anerkennung für ihren hervorragenden Beitrag, der zu einem besseren Verständnis Afrikas beiträgt", so Prof. Dr. Thomas Bierschenk vom Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz.

Ellen Hoffers studiert an der JGU Ethnologie, Politik- und Erziehungswissenschaft und arbeitet neben ihrem Studium seit 2008 für die ARD-Onlineredaktion. 2010 war sie an der Konzeption, Ausarbeitung und Gestaltung des Web-Spezials "Afrikanische Perspektiven" beteiligt, in dem der von BIGSAS ausgezeichnete Beitrag "Afrika in unseren Köpfen" publiziert wurde. Während ihres Studiums befasste sich Hoffers schwerpunktmäßig mit Demokratisierungsprozessen in Subsahara-Afrika sowie mit den Auswirkungen von Entwicklungszusammenarbeit. In diesem Zusammenhang arbeitete sie unter anderem für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und diverse Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Kamerun, Benin, Marokko und Senegal. Derzeit verfasst Ellen Hoffers ihre Magisterarbeit zum Thema "Akteure und Strukturen der deutschen Afrika-Berichterstattung. Über die Reproduktion von Afrika- Bildern".

Die Graduiertenschule BIGSAS an der Universität Bayreuth hat den Afrika-Journalistenpreis in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben und neben dem Hauptpreis drei "Besondere Anerkennungen" ausgesprochen.