Verwandtschaft geklärt: Schnecken und Muscheln sind Geschwister

Wissenschaftler aus den USA, Norwegen und Deutschland erzeugen einmaligen Datensatz zur Rekonstruktion der Stammesgeschichte von Mollusken

08.09.2011

Schnecken, Muscheln und Tintenfische – so verschieden sie aussehen, sie haben doch etwas gemeinsam: Sie gehören zu den Weichtieren, auch Mollusken genannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat jetzt in einer umfassenden molekularphylogenetischen Studie die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Weichtiere, der Mollusca, erforscht.

Theodoxus fluviatilis (Neritae), eine kleine Süßwasserschnecke (ca. 0,5 cm) aus dem Rhein in Mainz (Foto: Christoph Kühne, Institut für Zoologie, JGU)

Melanoides tuberculatus (Cerithioidea), eine Turmdeckelschnecke von ca. 1-2 cm Länge (Foto: Christoph Kühne, Institut für Zoologie, JGU)

Der Wurmmollusk Wirenia argentea (Solenogastres) aus Norwergen, eine der Arten, für die nun erstmals umfassende molekulare Daten ermittelt wurden (Foto: Christiane Todt, Universität Bergen/Norwegen)

Limacina clavigera, eine der farbenreichen skandinavischen Meeresnacktschnecken (Gastropoda, Nudibranchia) (Foto: Christiane Todt, Universität Bergen/Norwegen)

Arctica islandica (Bivalvia) ist die größte Nordeuropäische Muschel (ca. 12 cm) und eine der ältesten bekannten Muscheln, wohl über 500 Millionen Jahren alt (Foto: Christiane Todt, Universität Bergen/Norwegen)

Kontakt Kontakt
Prof. Dr. Bernhard Lieb
Abt. 2: Molekulare Tierphysiologie
Institut für Zoologie
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 6131 39-23158
Fax +49 6131 39-24652

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