Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser von der Universitätsmedizin Mainz als externes Mitglied einer klinischen Forschergruppe in Regensburg aufgenommen

Verfahren zur Stoffwechselmessung in Tumoren entwickelt

17.11.2011

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universitätsmedizin Mainz wurde als externes Mitglied in die Klinische Forschergruppe KFO 262: "Der Tumorstoffwechsel als Modulator von Immunantwort und Tumorprogression" aufgenommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert diesen Verbund am Klinikum der Universität Regensburg seit Juli 2011 mit einer Fördersumme von ca. €3,4 Mio.

Die Aufnahme von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser in die KFO 262 beruht in erster Linie auf einem in seiner Arbeitsgruppe entwickelten Verfahren, mit dem besondere Stoffwechselmessungen in malignen Tumoren durchgeführt werden können. Diese Methode weist Stoffwechselsubstanzen wie ATP oder Laktat in schockgefrorenen Gewebeproben quantitativ über Biolumineszenzreaktionen nach. Die klinische Relevanz der Messgrößen wurde bereits vielfach gezeigt.

Die Forscher der Klinischen Forschergruppe 262 haben sich zum Ziel gesetzt, den in vielerlei Hinsicht stark veränderten Stoffwechsel von Tumorzellen und seinen Einfluss auf das Immunsystem zu analysieren, um konkrete therapeutische Angriffspunkte in Stoffwechselwegen zur Hemmung des Tumorwachstums und Reaktivierung des Immunsystems zu identifizieren.

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Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser

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