Universitätsmedizin Mainz erzielt beim FOCUS-Klinikranking den ersten Platz in Rheinland-Pfalz
Gute Ergebnisse für mehrere Disziplinen auch im bundesweiten Vergleich
05.06.2012
Die Universitätsmedizin Mainz ist laut dem aktuellen Krankenhausranking des Nachrichtenmagazins "Focus" die beste Klinik in Rheinland-Pfalz. Im bundesweiten Vergleich erreichte sie den achten Platz. Nach eigenen Angaben sammelte ein Rechercheteam vom "Focus" für den bisher größten und umfangreichsten Qualitätsvergleich deutscher Krankenhäuser über sechs Monate mehr als zehn Millionen Daten darüber, wie gut Patienten in Deutschlands Kliniken versorgt werden.Im Auftrag des Nachrichtenmagazins wurden rund 18.000 einweisende Mediziner nach ihren Klinik-Empfehlungen gefragt, die Qualitätsberichte der Kliniken ausgewertet und Fragebögen an die einzelnen Kliniken verschickt. Ergebniskriterien waren auch die apparativen Ausstattungen der Häuser, Hygienestandards, die Behandlungsmöglichkeiten und die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten sowie der Mitarbeiter. Ein breites medizinisches Behandlungsangebot wirkte sich grundsätzlich positiv auf den Focus-Klinikscore aus.
In der aktuell erschienenen Länder-Liste 2012 des Klinikvergleichs belegt die Universitätsmedizin Mainz für Rheinland-Pfalz Platz eins. Zusätzlich zum Gesamtergebnis für ein Krankenhaus weist das Ranking auch die Untersuchungsergebnisse für 14 wichtige Fachbereiche und Indikationen auf: Für die Indikation Brustkrebs hat es die Frauenklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz deutschlandweit unter die besten 5 geschafft. Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Kölbl freut sich sehr über die Anerkennung: "Das sehr gute Abschneiden unseres Brustzentrums zeigt, dass unser Behandlungskonzept erfolgreich ist und wir Patientenversorgung auf sehr hohem Niveau anbieten." Ebenfalls bundesweit sehr gute Ergebnisse erzielte die Universitätsmedizin Mainz für die Indikationen Multiple Sklerose (Platz 6), Alzheimer (Platz 7), Angst (Platz 8), Prostatakrebs (Platz 8), Darmkrebs (Platz 9) und Depression (Platz 14) sowie im Bereich Kardiologie (Platz 12).
Besonders hervorzuheben sind auch die sehr guten Punktzahlen für die Qualität der Pflege. "Unser Dank gilt vor allem unseren Mitarbeitern. Besonders auf ihrem großen Engagement und ihrem täglichen Einsatz für die Patientenversorgung basieren diese Erfolge", lobt der stellvertretende Medizinische Vorstand Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer.