Alter(n) anders denken: Kulturelle und biologische Perspektiven
Publikation in der Reihe "Kulturgeschichte der Medizin" / Brigitte Röder, Willemijn de Jong, Kurt W. Alt (Hg.)
17.07.2012
Im April 2008 veranstalteten Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz das viel beachtete 2. Internationale Mainzer Symposium Anthropologie im 21. Jahrhundert zum Thema "Reflexionen zu Alter und Altern in Vergangenheit und Gegenwart". Der jetzt erschienene Tagungsband "Alter(n) anders denken: Kulturelle und biologische Perspektiven" fasst in 20 deutsch- und englischsprachigen Beiträgen die neueren Debatten in verschiedenen Disziplinen der Altersforschung zusammen – von der biologischen Anthropologie, Biologie, Genetik und Medizin über Archäologie, Geschichte, Demographie und Soziologie bis hin zur Sozial- und Kulturanthropologie. So werden gleichsam Potenziale und Schwächen bestehender Forschungsansätze aufgezeigt."Alterskonzepte im Kulturvergleich von der Urgeschichte über antike Hochkulturen im Mittelmeerraum bis zur Gegenwart werden in diesem Tagungsband ebenso diskutiert wie die Biologie und Evolution des Alterns, Macht und Potenzial des Alters, Generationenbeziehungen, Sterben, Tod und Totenkulte", so Mitherausgeber Univ.-Prof. Dr. Kurt W. Alt vom Institut für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. "Die einzelnen Beiträge reflektieren die Konzepte und disziplinären Wissenspraktiken, die den jeweiligen Aspekt der Altersforschung prägen. Zusammen schärfen sie den Blick für die vielfältigen Prozesse, Erfahrungen und Potenziale des Alters und des Alterns – mit dem Ziel, das Alter und den unvermeidlichen Alterungsprozess neu und anders zu denken."
