Der Wettbewerbsvorteil ist weiblich

Modellprojekt des ZWW fördert weibliche Nachwuchsführungskräfte

20.08.2012

Frauen für Führungspositionen qualifizieren und damit den Fachkräftebedarf in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) langfristig sichern – das ist das Ziel eines zukunftsweisenden Projekts des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ausgewählte rheinland-pfälzische Modellbetriebe unterstützt das ZWW bei der Erarbeitung einer Strategie zur systematischen Personalentwicklung, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist die Fachkräftesicherung eine der großen Herausforderungen. Dabei wird es immer wichtiger, die Kompetenzen und Perspektiven der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Im Fokus stehen hier die Frauen, die heute ebenso hoch qualifiziert sind wie Männer – allerdings: nur jede fünfte Führungskraft in der deutschen Wirtschaft ist weiblich.

Im Rahmen des Projekts "Führungskompetenz – Weibliche Nachwuchsführungskräfte fördern, Unternehmen stärken" können die teilnehmenden Modellbetriebe Angebote in Anspruch nehmen, um die Potenziale gut ausgebildeter Frauen für das Unternehmen zu nutzen – und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Dazu setzt das Modellprojekt des ZWW auf zwei Ebenen an:
• In einem branchenübergreifenden Unternehmens-Netzwerk erarbeiten die beteiligten Unternehmen individuelle Lösungsansätze, um die betrieblichen Rahmenbedingungen zu optimieren. Expertinnen und Experten aus der Praxis präsentieren innovative Konzepte und Handlungsbeispiele der Personalentwicklung.
• Parallel dazu qualifizieren sich ausgewählte weibliche Nachwuchsführungskräfte aus den Netzwerk-Unternehmen durch ein berufsbegleitendes, modulares Entwicklungsprogramm zur Übernahme von Führungsaufgaben.

Strategische Partner des ZWW sind dabei die rheinland-pfälzischen Ministerien für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) und für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF).

Start des Projekts war im Juli. Es hat eine Laufzeit von 2,5 Jahren und wird im Rahmen der Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Interessierte Unternehmen in Rheinland-Pfalz erhalten auf der Projekt-Homepage Informationen und können sich bis zum 31.10.2012 für eine Teilnahme bewerben.

(Link zur Homepage)
BMAS - Link zur Homepage

Gleichstellen - Link zur Homepage

ESF - Link zur Homepage

Europäische Union - Link zur Homepage

MWKEL - Link zur Homepage

MIFKJF - Link zur Homepage


Kontakt Kontakt
Kathrin Hanik und Michaela Sekljic
Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 6131 39-26191 / 39-24118

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