Ada-Lovelace-Projekt in Mainz mit neuer Teambesetzung
Verena Halfmann und Heike Ettischer setzen sich als Projektleiterinnen für die Förderung von Schülerinnen und Studentinnen in den Naturwissenschaften ein
29.08.2012
Gleich zwei neue Projektleiterinnen haben im Ada-Lovelace-Projekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Tätigkeit aufgenommen und führen die Förderung von Schülerinnen und Studentinnen in naturwissenschaftlichen Fächern weiter. Seit August 2012 ist Verena Halfmann für die Bereiche Diversity und Ausbildung verantwortlich. Zuvor hat sie sechs Jahre in Polen und China Studierende auf einen Auslandaufenthalt in Deutschland vorbereitet. Mit ihrem internationalen Wissen verstärkt sie im Ada-Lovelace-Projekt die Entwicklung von neuen Programmen zur besseren Integration von Studentinnen mit Migrationshintergrund. Im Ausbildungsbereich liegt der Focus darauf, junge Frauen für einen der zahlreichen attraktiven Ausbildungsberufe in Labor und Werkstätten der Universität zu gewinnen. Verena Halfmann tritt die Nachfolge von Simone Pfundstein an, die Anfang August in Mutterschutz gegangen ist.Für Heike Ettischer sind die ersten 100 Tage als Projektleiterin des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen bereits bewältigt. Sie wechselte von der Universität Heidelberg, wo sie ein sehr erfolgreiches Management-Programm für Postdocs im Rahmen der Exzellenzinitiative entwickelt und umgesetzt hatte, nach Mainz. Von ihrer Erfahrung profitiert nun die Vermittlung von Mentees und Mentorinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Mit ihrer zusätzlichen Erfahrung als Trainerin und Coach bringt sie weitere Expertise für passgenaue Seminar- und Workshop-Angebote ein. Sie übernimmt das vor vier Jahren von Birte Peter entwickelte und etablierte Mentoring-Programm für Absolventinnen und Doktorandinnen in MINT-Fächern, das es im landesweit an Universitäten und Fachhochschulen verankerten Ada-Lovelace-Projekt nur an der Johannes Gutenberg Universität Mainz gibt.
Claudia Manz, die in der Interimszeit auch für das Absolventinnen-Mentoring-Programm zuständig war, leitet weiterhin den Programm-Schwerpunkt Studium mit dem Ziel, interessierte Schülerinnen für ein naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Dazu führen ausgebildete Studentinnen der Chemie, Physik oder Mathematik Unterrichtssequenzen und Workshops in den Kooperationsschulen in Mainz durch. Sie ist auch für das stets ausgebuchte Ferienprogramm für Schülerinnen und den Girls Day verantwortlich. Für Studienanfängerinnen organisiert sie ein Mentoring-Programm und Lehramtsstudierende der MINT-Fächer können ihre Orientierungspraktika im Ada-Lovelace-Projekt absolvieren.
Erste Schwerpunkte ihrer Tätigkeit legen beide Projektleiterinnen auf die konzeptionelle Weiterentwicklung des landesweiten rheinland-pfälzischen Förderprogramms für MINT-Frauen, das in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert, sowie auf den Ausbau der Vernetzung mit Kooperationsstellen auf dem Campus in Mainz und außerhalb.
