Norbert Pfeiffer als neues Mitglied in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen

Hohe wissenschaftliche Ehrung für den Leiter der Augenklinik und Poliklinik und Medizinischen Vorstand und Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin Mainz

31.10.2012

Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Leiter der Augenklinik und Poliklinik und zugleich Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz, ist neues Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Aufnahme in die Leopoldina gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen, die eine deutsche Institution vergibt. Herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zählen zu ihren Mitgliedern.

Prof. Dr. Norbert Pfeiffer wird in Klasse III – Medizin für die Sektion Ophthalmologie, Oto-Rhino-Laryngologie und Stomatologie für die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Akademie der Welt tätig sein. Gemeinsam mit den Mitgliedern dieser Sektion wird er zu politisch relevanten Themen Stellungnahmen und Empfehlungen erarbeiten und so die Politik beraten. Den  Austausch mit ausländischen Akademien und Wissenschaftlern zu pflegen, zählt ebenso zu seinen Aufgaben als Leopoldina-Mitglied.

"Ich empfinde es als große Ehre, in den Kreis dieser besonderen Wissenschaftlergemeinschaft aufgenommen worden zu sein", so Pfeiffer. "Es macht mich stolz und glücklich. Ich freue mich auf den regen, auch internationalen Gedankenaustausch." Pfeiffers wissenschaftliches Schaffen konzentriert sich auf den Bereich der Glaukomerkrankungen. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft in der Leopoldina möchte der 54-jährige Mediziner insbesondere Themen wie die Erforschung der Ursachen des Glaukoms vorantreiben und sich für einen besseren Wissenstransfer aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung einsetzen.

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, gratuliert: "Die Wahl als Mitglied in die Akademie ist eine ehrenvolle Anerkennung der Leistungen Pfeiffers. Sie ist zudem bedeutend für den  Wissenschaftsstandort Mainz. Auch deshalb ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz stolz auf Norbert Pfeiffer."