Projekt Schmetterling e.V. verlängert Förderung der Psychoonkologie am Brustzentrum der Universitätsmedizin Mainz

Ausbau stützender onkologischer Gespräche geplant

19.03.2014

Der Verein Projekt Schmetterling e.V. finanzierte im Jahr 2013 erstmals 50 Prozent von zwei Psychologenstellen – mit insgesamt 54.000 Euro – am Brustzentrum der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz. Dadurch wurde die Weiterführung einer angemessenen stationären und ambulanten psychoonkologischen Betreuung von Patientinnen und deren Angehörigen ermöglicht. Auch im Jahr 2014 unterstützt der Verein weiterhin das Brustzentrum. Mit einer Summe von 15.000 Euro finanziert er ein Viertel einer Psychoonkologenstelle.

Diese Förderung hat Modellcharakter für die psychoonkologische Versorgung im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT Mainz) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die Anzahl stützender psychoonkologischer Gespräche konnte dank dieser finanziellen Unterstützung um über 40 Prozent ausgebaut werden. Um diese positive Entwicklung der psychoonkologischen Versorgung am Brustzentrum weiterhin mit zu tragen, engagiert sich Projekt Schmetterling e.V. auch 2014 –  durch die Förderung eines Viertels einer Psychoonkologenstelle. Die Finanzierung eines weiteren Viertels wird von der Universitätsmedizin Mainz sichergestellt.

Die Psychoonkologie spielt eine wichtige Rolle bei der emotionalen Verarbeitung einer Krebserkrankung. Insbesondere Patientinnen, die unter ausgeprägten Ängsten und Depressionen leiden, können von psychoonkologischer Unterstützung profitieren. Aber nicht nur Betroffene leiden unter der Diagnose und dem Krankheitsverlauf, sondern die ganze Familie. Auch die Angehörigen brauchen psychoonkologische Hilfe bei der Bewältigung der problematischen Situation. Für das Brustzentrum der Universitätsmedizin Mainz ist die weitere Förderung des psychoonkologischen Angebots deshalb von unschätzbaren Wert. "Wir sind dem Verein Projekt Schmetterling e.V. sehr dankbar für die weitere Unterstützung", so Prof. Dr. Gerald Hoffmann, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz.