Ausbau des Gutenberg-Campus: Richtfest für den Systembau Philosophicum II

Neues Verfügungsgebäude bietet mehr als 160 Arbeitsplätze für Personalzuwachs in den Geistes-, Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften

29.09.2016

Nach nur rund viereinhalb Monaten Bauzeit feiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) heute Richtfest für den an das Seminargebäude Philosophicum anschließenden Systembau. Die JGU, die das Bauprojekt in alleiniger Bauherrschaft verantwortet, investiert rund 7 Millionen Euro in das viergeschossige Gebäude, in dem mehr als 160 Arbeitsplätze in Einzel-, Doppel- und Dreierbüros entstehen. Die neuen Räumlichkeiten werden hauptsächlich durch das Personal der Fachbereiche Sozialwissenschaften, Medien und Sport (FB 02), Philosophie und Philologie (FB 05) und Geschichts- und Kulturwissenschaften (FB 07) sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) genutzt, die zum Großteil über den Hochschulpakt 2020 für den Ausbau von Studienplätzen und der entsprechenden Infrastruktur finanziert werden.

"Die Geistes-, Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften an der JGU bieten ein sehr vielseitiges und attraktives Studienprogramm und verzeichnen entsprechend hohe Studierendenzahlen", betont der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. "Insgesamt finanziert die JGU in diesem Jahr campusweit deutlich mehr als 200 Stellen aus Mitteln des Hochschulpakts – und dies bedingt zusätzlichen Raumbedarf. Von diesen 200 Stellen stehen rund 160 unmittelbar für die Lehre zur Verfügung, mit den anderen Stellen wird die Infrastruktur im Bereich Studium gestärkt", so Krausch weiter.

Das modulare Gebäude mit direkter Anbindung an das Philosophicum integriert auf einer Nutzfläche von rund 1.700 Quadratmetern 48 Einzel-, 39 Doppel- und 12 Dreierbüros sowie Besprechungsräume und Flurzonen mit Funktionsbereichen wie Kopiernischen, Garderoben und Lagerflächen. Alle Geschosse des durch das Architektenbüro H2S architekten aus Darmstadt neu geplanten Gebäudes sind durch einen zentral gelegenen Aufzug barrierefrei erschlossen. Um auf Nutzungsänderungen reagieren zu können, besteht das neue Verfügungsgebäude zudem aus einer festen und einer flexiblen Bürospange. So können je nach aktuellem Raumbedarf im Bereich der flexiblen Bürospange an der Ostseite die Zwischenwände der Büroeinheiten demontiert und neu zusammengefügt werden. Der Innenausbau und die Fassadenarbeiten laufen planmäßig noch bis Anfang 2017.