Deutsche Bank spendet 25.000 Euro für Wissenstransfer der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Botanischer Garten, Grüne Schule und Schule des Sehens erhalten Fördergelder zum Ausbau ihrer Formate der Wissensvermittlung

30.11.2017

Mit einer Spende in Höhe von 25.000 Euro unterstützt die Deutsche Bank AG Mainz Formate des Wissensaustauschs mit der Gesellschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): 10.000 Euro erhalten der Botanische Garten und die Grüne Schule, 15.000 Euro die Schule des Sehens für ihre Programme und Projekte, um wissenschaftliche Themen im Dialog der Bevölkerung anschaulich und gleichzeitig anspruchsvoll zu vermitteln. "Wir freuen uns sehr über diese großzügige Zuwendung", dankt der Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch, der Deutschen Bank. "Gerade der Botanische Garten, die Grüne Schule und die Schule des Sehens machen Wissen von den Natur- bis zu den Geisteswissenschaften Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in einer lebendigen und kreativen Weise zugänglich. Wissenstransfer in dieser institutionalisierten Form verschiedener Schulen ist ein Markenzeichen unserer Universität und bundesweit einmalig."

Als offene Universität bietet die JGU mit ihren Schulen – wie unter anderem der Schule des Sehens oder der Grünen Schule – der Bevölkerung ein einmaliges Portfolio der Wissensvermittlung. "Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist mit ihren vielfältigen öffentlichen Angeboten zu einer echten 'Bürgeruniversität' geworden", so Ivonne Brockbals, Marktgebietsleitung Wealth Management der Deutsche Bank AG Mainz. "Auch die Programme an der Schnittstelle Schule – Hochschule, für die die Grüne Schule beispielhaft steht, sind bemerkenswert. Wir von der Deutschen Bank freuen uns, dass wir zum weiteren Ausbau dieser Aktivitäten beitragen konnten." Zudem sind diese Angebote nach Ansicht von Arasch Charifi, Managing Director und Leiter Wealth Management Region Mitte der Deutsche Bank AG, auch Ausdruck eines lebendigen Miteinanders von Stadt und Wissenschaft: "In unserem Engagement sehen wir so zugleich ein Bekenntnis zum Standort Mainz."

Infopoint und 3D-Modelle von Früchten, Blüten und Holz

Die Spende an den Botanischen Garten wurde in eine Sitzgruppe (zwei Bänke und ein Tisch) und in die Anlage des Infopoints für einen neuen Themengarten, dem Frucht- und Samengarten investiert. Die Grüne Schule im Botanischen Garten erhielt naturgetreue, hochqualitative 3D-Modelle von Früchten, Blüten und Holz.

Der neue Frucht- und Samengarten befindet sich in der Nachbarschaft des 2016 eröffneten "Gart der Gesundheit" und soll bis Sommer 2018 fertig gestellt werden. Er wird die vielfältigen und faszinierenden Strategien der Pflanzen zur Ausbreitung ihrer Früchte und Samen anschaulich erklären. Zielgruppe sind neben den Besuchern des Botanischen Gartens vor allem Schulgruppen, die die Grüne Schule besuchen, aber auch die Studierenden im Fachbereich Biologie, die diesen Garten als Ergänzung zu ihren Lehrveranstaltungen nutzen können.

Die hochwertigen 3D-Modelle von Früchten, Blüten und Holz dienen der Grünen Schule ganzjährig als Anschauungsmaterial für ihre Kurse – in Ergänzung zu den zu unterschiedlichen Zeiten reifenden Pflanzen im Frucht- und Samengarten. Darüber hinaus wird in den kommenden Monaten eine kleine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Grünen Schule installiert; ein Teil der Modelle wird hier eingebaut. Die Exponate werden dann auch von außen für Besucher und Besucherinnen des Botanischen Gartens sichtbar sein.

"Michel Oppenheim-Lecture" in der Schule des Sehens

In der Schule des Sehens wird mit der Spende eine hochkarätige Veranstaltungsreihe mit Publikumsvorträgen von international renommierten Wissenschaftlern finanziert. Zu Ehren des ersten Mainzer Kulturdezernenten und Mitbegründers der Vereinigung der Freunde der Universität Mainz e. V. trägt die Reihe den Namen "Michel Oppenheim-Lecture". Zur Auftaktveranstaltung konnte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Sigrid Weigel aus Berlin, eine der renommiertesten deutschsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen, gewonnen werden. Weigel war bis zu ihrer Emeritierung Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin sowie Vorstandsvorsitzende der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin und Professorin an der Technischen Universität Berlin. Die Reihe wird fortgesetzt.