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07.-08.04.2006Gründungssymposium des IFZNKliniker, Natur- und Geisteswissenschaftler kooperieren in der NeuroforschungDas Interdisziplinäre Forschungszentrum für Neurowissenschaften (IFZN) befasst sich mit der Komplexität des Gehirns, seiner Funktion und Fehlfunktion. Zum Gründungsmeeting des IFZN treffen sich Naturwissenschaftler, Kliniker und Geisteswissenschaftler am 7. und 8. April in Mainz. "Nachdem das IFZN offiziell eingerichtet ist, werden wir bei unserem Gründungssymposium unsere Forschungsthemen aufzeigen und in der Diskussion untereinander, mit Wissenschaftlern anderer Universitäten und Gästen die Ansatzpunkte für weitere fächerübergreifende Forschungsarbeiten aufspüren", sagt Univ.-Prof. Dr. Christian Behl, Leiter des Instituts für Physiologische Chemie und Pathobiochemie der Universität und Sprecher des IFZN. Arbeitsbereiche des neuen Forschungszentrums sind die molekularen und zellulären Neurowissenschaften, die klinischen Neurowissenschaften, Kognitionspsychologie, Linguistik, Neurophilosophie und Bildwissenschaft. Das IFZN fasst bestehende, neurowissenschaftlich forschende Arbeitsgruppen, interdisziplinäre Arbeitskreise sowie drittmittelgeförderte Forschungsverbünde der Johannes Gutenberg-Universität zusammen und unterstützt sie. Unter dem Dach des IFZN sind sechs neurowissenschaftliche Sektionen aus fünf verschiedenen Fachbereichen gebündelt – den Fachbereichen Sozialwissenschaften, Medien und Sport (FB 02), Medizin (FB 04), Philosophie und Philologie (FB 05), Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften (FB 09) sowie Biologie (FB 10). Dieser Zusammenschluss der verschiedenen wissenschaftlichen Sektionen soll nicht nur die Analyse von Entwicklung, Funktion und Dysfunktion des Gehirns auf den verschiedenen Ebenen, sondern auch die interdisziplinäre und translationale Erforschung von Gehirn, Geist und Bewusstsein ermöglichen. Durch das IFZN werden interdisziplinäre neurowissenschaftliche Forschungsvorhaben und die Einrichtung experimenteller Plattformstrukturen gefördert. Das Gründungsmeeting wird vier Themenschwerpunkte umfassen: Bewusstsein, Sprache, PET-Forschung und Virtuelle Realität. Dazu werden Referenten von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Frankfurt, Leipzig, Marburg, Bielefeld und dem belgischen Leuven erwartet. Sie werden in aktuelle Problemstellungen einführen, bevor die Forschungsaktivitäten an der Universität Mainz aufgezeigt werden. Abgerundet wird die Tagung durch die Vorstellung der weiteren zentralen Arbeitsfelder des IFZN: Molekulare und zelluläre Neurowissenschaften sowie Bildwissenschaft. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 08.04.2006 |
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