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19.04.2006
Hanns-Dieter-Hüsch-Weg eingeweihtErinnerung an verstorbenen Ehrenbürger - Ringstraße fertiggestelltDie Johannes Gutenberg-Universität würdigt ihren im Dezember verstorbenen Ehrenbürger: Die im Zuge der Fertigstellung der Ringstraße neu entstandene Verbindungsstraße zwischen Ackermannweg und Bentzelweg erhält den Namen "Hanns-Dieter-Hüsch-Weg". "Hanns Dieter Hüsch gehörte zu den wichtigsten und profiliertesten Kabarettisten und Künstlern in Deutschland", sagt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Michaelis. "Wir freuen uns über die Gelegenheit, mit dieser Namensgebung an unseren Ehrenbürger zu erinnern." 1977 hatte die Johannes Gutenberg-Universität Hanns Dieter Hüsch aus Anlass des 500-jährigen Gründungsjubiläums die Ehrenbürgerwürde – die höchste Auszeichnung der Universität – verliehen. Hanns Dieter Hüsch gehörte zu der Generation Studierender, die 1946 – in der Stunde null der Wiedereröffnung der Universität – nach Mainz kamen. Nach den Erfahrungen des totalitären Staates und des zweiten Weltkrieges empfand sich diese Gruppe auch als soziale Schicksalsgemeinschaft, die ihre demokratische Grundüberzeugung diskutieren und erproben musste. "Hanns Dieter Hüsch, der bis 1949 in Mainz Literatur, Philosophie und Theaterwissenschaft studierte, regte in der Zeit der Wiederentstehung universitären Lebens in Mainz mit den Mitgliedern des Studentenkabaretts Die Tolleranten die Selbstbesinnung der Kriegs- und Nachkriegsgeneration nachhaltig an", sagt Michaelis. "Seine Kabarettprogramme mit ihrem Plädoyer für eine friedliche Welt und Absage an Ideologien und Dogmatismen hatten nicht nur den Beifall aus allen Fakultäten, sondern sie fanden auch lebhaftes Echo in der Mainzer Bevölkerung und haben so eine Brücke zwischen akademischer Lehre und Forschung und dem Leben in der Stadt geschlagen. Hanns Dieter Hüsch steht hier für eine Studentengeneration, die ihn zu ihren Initiatoren und Mentoren zählte." Konzept zur Verkehrsberuhigung umgesetztMit der Einweihung des Hanns-Dieter-Hüsch-Weges wird zudem der letzte Bauabschnitt der Verkehrsberuhigung auf dem Campus abgeschlossen. Mit der Verbindungsstraße zwischen Ackermannweg und Bentzelweg schließt sich die Ringstraße rund um das Universitätsgelände und verlagert den Durchgangsverkehr komplett aus dem Kernbereich des Campus. "Die Umsetzung unseres Konzeptes zur Verkehrsberuhigung bringt über 34.000 Studierenden auf dem Campus Entlastung und mehr Sicherheit", sagt Michaelis. Das Konzept zur Verkehrsberuhigung auf dem Campus wurde seit Ende der 80er-Jahre sukzessive umgesetzt. Von der Baumaßnahme profitieren insbesondere die beiden Haupterschließungsachsen des Campus zwischen Mensa und Forum: der Johann-Joachim-Becher-Weg und der Jakob-Welder-Weg. Diese beiden Hauptstraßen, die im Semester täglich tausende von Studierende und Mitarbeiter insbesondere auf dem Weg zur Mensa passieren, werden von nun an vom Durchgangsverkehr freigehalten. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 03.05.2006 |
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