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  13.10.2006

Bundesexzellenzwettbewerb: Universität Mainz setzt auf zweite Runde

Graduiertenschule MAINZ wird fortgeführt

(Mainz, 13. Oktober 2006, gie) Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bedauert, dass die Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates die Graduiertenschule „Material Science in Mainz (MAINZ)“ bei der „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder“ nicht berücksichtigt haben. „Die Konkurrenz war in diesem Bereich sehr stark. Nach Signalen aus dem Vorfeld war auch der Mainzer Antrag von den Gutachtern sehr gut bewertet worden, so dass die Entscheidung wohl sehr knapp gewesen ist“, erklärt der Präsident der Johan-nes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Michaelis, „wir sind weiterhin vom Konzept unserer Graduiertenschule MAINZ überzeugt und werden sie im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen, zumal die internationale Positionierung unserer Mainzer Materialwissenschaftler und ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung unumstritten sind.“

Insgesamt waren bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft Antragsskizzen für 135 Graduiertenschulen eingegangen; von den 39 Anträgen, die dann in die engere Wahl gekommen waren, werden jetzt 18 gefördert.

Im Mittelpunkt der Graduiertenschule MAINZ soll das Design neuer funktionaler Materialien stehen, Materialien mit neuen Eigenschaften wie es beispielsweise auch Supraleiter sind. Von den kleinsten Bausteinen der Materie bis zu den angewandten Materialien, von der grundlegenden Theorie zur praktischen Entwicklung, von der modernen Atomphysik zur Chemie: hochqualifizierte Nachwuchsforscher aus dem In- und Ausland werden hier die Möglichkeit haben, mit einem breit gefassten, interdisziplinären Ansatz zu forschen und zu promovieren.

„Wissenschaftliches Ziel der Graduiertenschule ist es, Theorien aufzustellen, die die Entwicklung neuer funktionaler Materialien möglich machen“, so die Sprecherin Univ.-Prof. Dr. Claudia Felser vom Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität, „und die Grundlage dafür ist das Verständnis, wie komplexe Materie funktioniert.“ Durch den interdisziplinären Ansatz und die wissenschaftliche Kooperation insbesondere auch mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung erwartet Professor Felser, dass sich auf dem Gebiet der Materialwissenschaften neue zukunftsweisende Forschungsansätze und –felder eröffnen.

Die Johannes Gutenberg-Universität setzt nun auf die zweite Runde im Bundesexzellenzwettbewerb. „Alle Wissenschaftler sind nach wie vor hochmotiviert, sich in dieser Konkurrenz national und international zu positionieren“, so der Präsident. In der zweiten Auswahlrunde hat sich die Universität mit acht Anträgen beteiligt (drei Anträge in der ersten Linie „Graduiertenschulen“, vier Anträge in der zweiten Linie „Exzellenzcluster“ und einem Antrag in der dritten Linie „Zukunftskonzept“) „Wir hoffen dann erfolgreich abzuschneiden“, so Professor Michaelis, „um auch bei dem Wettbewerb um die Zukunftskonzepte die Chance zu bewahren.“



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