![]() |
![]() |
|||||
|
08.02.2007Inauguration der BMBF-Forschungsschwerpunkte ALICE, ATLAS und CMSBeteiligung des Instituts für Physik am BMBF-FSP 101 - ATLAS ExperimentIm Rahmen der feierlichen Inauguration der drei ersten Forschungsschwerpunkte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - ALICE, ATLAS und CMS - fand am 02. Februar 2007 ein erstes gemeinsames Symposium im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Ziel dieser Forschungsschwerpunkte ist die Förderung hoher wissenschaftlicher Exzellenz, die Stärkung der internationalen Sichtbarkeit und die Unterstützung von Forschungsnetzwerken, vergleichbar mit den transregionalen Sonderforschungsbereichen der DFG. Uni-Präsident Prof. Dr. Jörg Michaelis und die beteiligten Professoren Konrad Kleinknecht, Lutz Köpke, Heinz-Georg Sander und Stefan Tapprogge aus dem Institut für Physik waren unter den Gästen. Das ATLAS Experiment am Large Hadron Collider (LHC) am Forschungszentrum CERN in Genf untersucht Proton-Proton Wechselwirkungen bei bisher höchsten Energien und höchsten Kollisionsraten, zur Aufklärung der kleinsten der Materie und der fundamentalen Kräfte. Es handelt sich um ein Experiment, das derzeit in einer großen internationalen Kollaboration bestehend aus rund 1700 Physikern aus 34 Ländern aufgebaut wird und in diesem Jahr mit der Datennahme beginnt. Der Aufbau des Experiments wird in den nächsten Monaten abgeschlossen sein. "Unser derzeitiges Bild des Mikrokosmos, der kleinsten Teilchen aus denen die Materie zusammen gesetzt ist, ist durch das so genannte Standard-Modell der Teilchenphysik geprägt. Es ist in der Lage, viele experimentelle Beobachtungen zu erklären, weist jedoch auch Lücken auf, die wir mit Hilfe des ATLAS Experiments füllen wollen. Darüber hinaus erwarten wir Ergebnisse, die über unser derzeitiges Wissen weit hinaus gehen." So definiert die Mainzer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Tapprogge ihre Aufgabe. Sie beteiligt sich aktiv am Aufbau des Experiments durch die Entwicklung von spezieller Elektronik zur schnellen Signalverarbeitung, Entwicklung von Strategien zur Datennahme und der Vorbereitung der Physikanalyse zur Suche nach neuen Phänomenen. Das ATLAS Experiment soll Antworten auf fundamentale Fragen der Teilchenphysik geben oder zumindest Lösungsansätze aufzeigen. Weitere beteiligte Universitäten / Institutionen:
Associated partner:
Druckversion |
|
| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 01.03.2007 |
|