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Bis 23.02.2007"Kinder und Aids"Ausstellung im Foyer des IMBEIWie gravierend die Folgen von Aids besonders für Kinder sind, zeigt eine Fotoausstellung von UNICEF, die vom 23. Januar bis zum 23. Februar 2007 im Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität in der Oberen Zahlbacher Straße 69 zu sehen ist. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen auf den Themen Aids-Waisen, Aids in Osteuropa und der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind. Ebenfalls wird über die Hilfe von UNICEF informiert. Eröffnet wurde die Ausstellung durch einen Vortrag des ZDF-Moderators Steffen Seibert, in dem er die Eindrücke seiner Reisen für UNICEF nach Osteuropa und Asien vorstellte. Der neue UNICEF-Bericht, der vor kurzem in New York und Genf vorgestellt wurde, hat es deutlich gemacht: 530.000 Kinder unter 15 Jahren infizierten sich allein im vergangenen Jahr mit HIV. Durchschnittlich steckt sich jede Minute ein Kind an. Die meisten dieser Kinder kommen bereits mit dem Virus auf die Welt: Sie infizieren sich vor, während oder nach der Geburt durch ihre Mutter. Jedes zweite von ihnen wird noch vor seinem zweiten Geburtstag sterben, wenn es nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wird. Zahlen, die schockieren. "Wir möchten mit dieser Ausstellung auf die besondere Bedrohung von Kindern durch Aids aufmerksam machen und Position für bessere Prävention und Behandlung weltweit beziehen", sagte Prof. Dr. Hajo Zeeb vom Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität. "Mit unserer Kampagne Du und ich gegen AIDS fordern wir mehr Aufklärung und Entwicklungshilfe sowie preiswertere und kindgerechte Medikamente", sagte die Leiterin der UNICEF Arbeitsgruppe Mainz, Frau Köhncke. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 24.01.2007 |
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