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24.04.2007Universität Mainz trauert um Karl HolzamerProfessor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik im 101. Lebensjahr verstorbenDie Johannes Gutenberg-Universität Mainz trauert um Prof. Dr. Karl Holzamer. "Professor Holzamer war eine der prägenden Figuren der Gründungsphase der Universität Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg", sagt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. "Für die Studierenden, von denen Weltkriegsheimkehrer einen großen Teil ausmachten, war er eine wichtige und prägende Persönlichkeit, die nicht nur in Fachfragen, sondern auch in Lebensfragen um Rat gebeten wurde. Sein Denken, das an die großen geistigen Strömungen des Abendlandes anknüpfte, gab den Studierenden nach den Verwüstungen des Nationalsozialismus und des Weltkrieges neue Orientierungsmöglichkeiten." Karl Holzamer wurde 1946 als Außerordentlicher Professor an die gerade wiedereröffnete Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Er leitete das Philosophische Seminar II und bekleidete als Professor für Scholastische Philosophie den Konkordatslehrstuhl für die philosophische Ausbildung der Studierenden der katholischen Theologie. 1952 wurde er zum ordentlichen öffentlichen Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik ernannt. Zugleich war Professor Holzamer maßgeblich am Aufbau des Studium generale beteiligt. 1962 wurde er von seiner Professur beurlaubt, um die Intendanz des neu gegründeten ZDF zu übernehmen. Die Universität Mainz verliert eine ihrer prägenden Persönlichkeiten. Sie wird Karl Holzamer stets ein ehrendes Angedenken bewahren. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 30.04.2007 |
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