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15.05.2007
Russische Studierende der Zahnmedizin zu GastKooperation mit der Medizinischen Akademie WoroneschWie schon im vergangenen Studienhalbjahr war auch im Sommersemester 2007 wieder eine Gruppe von Studierenden der Zahnmedizin der Medizinischen Akademie in Woronesch an der Universität Mainz. Im Verlauf einer Woche wurden in verschiedenen medizinischen Fachgebieten Kurse und Seminare durchgeführt, um die bereits an der russischen Partnerhochschule erfolgte Ausbildung zu vertiefen oder zu ergänzen. In dem vom Partnerschaftsbeauftragten Prof. Dr. Michael Pietsch von der Abteilung für Hygiene und Umweltmedizin koordinierten Programm wurden Aspekte aus den Gebieten Zahnerhaltungskunde, Implantologie, Hygiene, Sozialmedizin und Medizingeschichte vorgestellt. Höhepunkt des Programms war sicherlich die von Dr. h.c. Peter Krawietz, Mainzer Kulturdezernent und Gastprofessor für Medizingeschichte an der Akademie in Woronesch, durchgeführte Begehung der Mainzer Innenstadt. Dabei wurde die Geschichte von Universität und Stadt beleuchtet, nicht nur bei der Besichtigung des Domus universitatis, sondern auch beim Besuch des Domes. Domorganist Albert Schönberger zeigte den Studierenden nicht nur sein Instrument, sondern gab auch ein kleines Sonderkonzert. In der Stadtbibliothek stellten Dr. Krawietz und die Altbestandsbibliothekarin Annelen Ottermann alte medizinische Drucke des 16.-18. Jahrhunderts vor, was von den russischen Studierenden mit großem Interesse aufgenommen wurde. Dazu gehörte neben dem ersten gedruckten Hebammenbuch auch die Dissertationsschrift von Soemmering. Nachdem die Vertiefungsausbildung zum zweiten Mal erfolgreich durchgeführt werden konnte, wollen Professor Pietsch und sein russischer Kollege Prof. Dr. Anatoli Kunin, Partnerschaftsbeauftragter der Akademie, dieses Programm jetzt regelmäßig anbieten. Da neben Professor Kunin jeweils auch ein Mitarbeiter aus seiner Dozentengruppe – diesmal Oberärztin Dr. Galina Burdina – daran teilnimmt, hat die Maßnahme Wirkungen für beide Hochschulen: In Mainz entwickelt sich ein zweisprachiges Kurzlehrprogramm und in Woronesch können Inhalte und Methoden der Mainzer Lehre in den dortigen Unterricht integriert werden. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 15.05.2007 |
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