![]() |
![]() |
|||||
|
23.08.2007"Step on!" vor OrtBildungs- und Berufsberatung in der Justizvollzugsanstalt ZweibrückenNeue Wege hat die Bildungsberatung „Step on!“ mit ihren Beratungsstellen in Mainz und Bingen beschritten: Am 30. August startet eine Kompetenzermittlung mit jungen Frauen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Zweibrücken; bereits im Juli wurde mit Inhaftierten Bildungsberatungsgespräche durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen der JVA-Zweibrücken und „Step on!“ kam auf Einladung des rheinland-pfälzischen Justizministeriums zustande. Hier will man die fachliche Kooperation zwischen der laufenden Bildungsberatungsarbeit im Gefängnis und dem Beratungsangebot von „Step on!“ anregen. Der Leiter der JVA Zweibrücken, Albert Stürmer, ist froh über die Zusammenarbeit: „Wir nehmen diese Anregung der Bildungsberatung gerne auf". Bildungs- und Berufsberatung gehöre insbesondere in der JVA, die ein Bildungszentrum hat, zum täglichen Geschäft. „Die Arbeit der Beraterinnen von An den ersten individuellen Beratungsgesprächen nahmen Inhaftierte teil, die in naher Zukunft entlassen werden. Vor dem Termin hatten sie die Möglichkeit, Informationen über ihren Werdegang und ihre beruflichen Interessen zusammenzustellen. Die Beraterinnen konnten sich so zielgerichtet auf die Situation der einzelnen Ratsuchenden vorbereiten. Im Gespräch wurden konkrete Fragen besprochen; zum Beispiel, wie die berufliche Planung nach dem Ende der Haft aussehen kann. Die Inhaftierten bekamen Tipps zur Orientierung und Wege aufgezeigt, wie sie ihre beruflichen Vorstellungen angehen und verwirklichen können. „Mit der gezielten Beratung möchten wir den Menschen helfen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt besser zu erkennen", so Sabine Teichreb, Projektleiterin von „Step on!“ vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Wichtig ist „Step on!“ die enge Zusammenarbeit mit der JVA Zweibrücken und den Mitarbeitenden vor Ort, die im Bereich der Bildung und Beratung tätig sind. „Step on!“ versteht seinen Einsatz als Ergänzung und Unterstützung der bestehenden Beratungsarbeit in der JVA Zweibrücken. Die Bedeutung von Kompetenz-Netzwerken ist auch dem im Justizministerium zuständigen Referenten für die Gefangenenbildung, Martin Zaschel, besonders wichtig. "Nur in Kooperation mit den außerhalb des Vollzugs operierenden Organisationen und Einrichtungen können die Mitarbeitenden der Strafanstalten der schwierigen Aufgabe der Reintegration der Straffälligen gerecht werden", so Zaschel. Druckversion |
|
| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 24.08.2007 |
|