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  21.11.2007

Uni Mainz holt Gold in der Gesamtwertung

Sportler der Uni Mainz bei Hochschulmeisterschaft Taekwondo sehr erfolgreich

Am Wochenende fanden die Hochschulmeisterschaften im Taekwondo an der Uni Mainz statt. Fast 150 Sportler von 30 Unis aus ganz Deutschland kämpften um den Titel des Hochschulmeisters. Am Samstag war der Formenwettkampf, genannt Poomse, an der Reihe. Besonders die Leistungsklassen waren stark besetzt. Jessica Woidt von der Uni Mainz belegte im Einzelstart den 2. Platz, hinter Sabrina Haas aus Bochum. Im Paarlauf an der Seite von Uni-Trainer Jens Kleber, erkämpfte sie Gold. Im Paarlauf der Anfängerklasse stand Mainz gleich auf allen Treppchen. In den Einzelklassen der Anfänger verteidigte Silke Lubojanski ihren Hochschulmeistertitel. Yassin Nachit holte den Titel in der Klasse Herren-C und Joachim Imig in der Klasse Herren-B. Eine weiter Silbermedaille und 3-mal Bronze gingen noch auf das Konto der Uni Mainz. Insgesamt verbuchten die Mainzer Studenten am ersten Wettkampftag 7 Gold-, 3 Silber- und 4 Bronzemedaillen.

Am Sonntag hatten die Vollkontakt-Wettkämpfer ihren Auftritt. An die 100 Sportler waren zu diesem Hochschulwettkampf angereist. Um das Turnier in einem vernünftigen Zeitrahmen abhalten zu können, musste sogar die Kampfzeit verkürzt werden. In den jeweils vier olympischen Gewichtsklassen, kämpften Studenten wie Studentinnen um den Hochschultitel. Für Mainz starteten in der Leistungsklasse bis 80 kg Mohammed Adam und belegte den 3. Platz. In der stark besetzten Klasse bis 68 kg siegte Michael Wegrich von der VFH Wiesbaden. Für die Uni Frankfurt holte Christof Lehmann in der Gewichtsklasse bis 80 kg den Titel. In der Anfängerklasse bis 68 kg legte Yassin Nachit von der Uni Mainz einen Raketenstart hin. Gerade einmal zwei Semester im Training, besiegte er in seinem ersten Turnier drei Gegner. Erst im Finale musste er sich seinem gurtgradmäßig weit überlegenen Gegner geschlagen geben und nahm stolz die Silbermedaille entgegen. In der Anfängerklasse Damen +68 kg standen sich im Finale zwei Mainzerinnen, nach erfolgreichen Vorrundenkämpfen gegenüber. Leicht verletzt überließ Silke Lubojanski den Sieg ihrer Teamkollegin Julia Jendrsczok. Am zweiten Wettkampftag holten die Mainzer eine Gold-, zwei Silber und zwei Bronzemedaillen.

In der Gesamtwertung der Unis, die die Ergebnisse beider Turniertage umfasst, gewann die Uni Mainz, vor der Uni Heidelberg den ersten Platz. Die Uni Frankfurt belegte den dritten Platz. (Hier zählt eine Goldmedaille 3 Punkte, Silber 2 und Bronze einen Punkt. Für kampflose Goldmedaillen wird allerdings nur ein Punkt angerechnet.)

Stolz sind Trainer Stephan Reden und Jens Kleber auf ihre Sportler vor allem, weil sie neben der sportlich tollen Leistung auch durch ihre tatkräftige Mithilfe zum Erfolg des Turniers beigetragen haben.

Was ist Taekwondo?

Die Wurzeln des Taekwondo reichen über 2000 Jahre zurück. In ihrer modernen Form besteht die koreanische Kampfkunst seit 1955. Ende der 60er Jahre kam Taekwondo nach Deutschland. Die Grundlage der Kampfkunst Taekwondo kann man aus ihrem Namen entnehmen. Tae heißt "springen, treten, hüpfen" und weist auf die spektakulären Beintechniken des Taekwondo hin. Kwon bedeutet wörtlich übersetzt "Faust" und steht für die effektiven Taekwondo-Armtechniken. Der "Weg" Do unterstreicht den geistigen Gehalt des Taekwondo und ist hier im philosophischen Sinne zu verstehen. Taekwondo besteht aus vier Disziplinen. Die Grundlage bildet die Schattenkampfform, durch die der Taekwondo-Sportler lernt, die Basistechniken des Taekwondo exakt auszuführen. Die zweite Disziplin des Taekwondo ist der olympische Zweikampf. Die spezifische Taekwondo-Selbstverteidigung gibt dem TKD-Sportler die Möglichkeit, sich wirkungsvoll gegen unbewaffnete und bewaffnete Angriffe zu verteidigen. Die vierte Disziplin des Taekwondo ist der Bruchtest. Hier soll die Perfektion der Technik und die geistige Einstellung überprüft werden.



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Nina Oehler
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