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17.12.2007ForschungAlltag.de - Neuer Videoblog zu kulturwissenschaftlichen Themen ist onlineKulturanthropologie/Volkskunde der Uni Mainz und "designlabor gutenberg" an der FH Mainz stellen gemeinsames Projekt vorWie kann die Vermittlung kulturwissenschaftlicher Inhalte in Zeiten des Web 2.0 aussehen? Dieser Aufgabe stellen sich jetzt die Abteilung Kulturanthropologie/Volksunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das „designlabor gutenberg“ an der Fachhochschule Mainz in einem gemeinsamen Projekt. Seit dem 14. Dezember gehen bis Mitte Januar auf www.forschungalltag.de in regelmäßiger Folge insgesamt rund 15 Filmbeiträge zum Themenfeld der Nahrungskultur online. Innerhalb der Pilotsendereihe „Essen und Trinken“ wird es neben Beiträgen zu Trinkritualen, Küchenarbeit oder Schlaraffenlandvorstellungen auch Interviews mit bekannten Nahrungsforschern und Möglichkeiten der Nutzerbeteiligung geben – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Kulturanthropologen und Kommunikationsdesigner arbeiten bereits seit 2005 zusammen und haben einen Werkbericht zur Nahrungskultur zwischen Lebenswelt und Alltagsdesign veröffentlicht. Ausgehend von dieser Publikation entstand die Idee zu einem kulturwissenschaftlichen Videoblog. Diese Idee wurde im Rahmen des Hochschulwettbewerbs zum Jahr der Geisteswissenschaften „Geist begeistert“ mit einem Preis ausgezeichnet, dadurch wurde die Umsetzung erst möglich. Die Projektleiter Prof. Dr. Timo Heimerdinger (Kulturanthropologie, Uni Mainz) und Prof. Philipp Pape (Studiengang Kommunikationsdesign an der FH Mainz) wagen sich damit auf das Experimentierfeld neuer audiovisueller Vermittlungsformen kulturwissenschaftlicher Inhalte: „Wir wollen weder Erklärfernsehen im herkömmlichen Sinne bieten noch fertige Deutungsangebote liefern, sondern suchen nach freieren, offenen Formen der medialen Umsetzung, die zu Kommentaren und Beteiligung der Nutzer einladen.“ Über das Archiv des Blogs können alle älteren Beiträge jederzeit aufgerufen werden. Um aktuell informiert zu sein, ist auch das Abonnement des RSS-Feeds oder des Videopodcast möglich. Mehr auf www.forschungalltag.de. Druckversion |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 19.12.2007 |
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