Erziehungswissenschaft (M.A.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Abschluss:

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

im 1.Fachsemester universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 15.05.

Sommersemester: 01.10. - 15.11.  

vorausgehende Bachelor:

Erziehungswissenschaft (B.A.)

Homepage:

Institut für Erziehungswissenschaft

Fachbereich:

Fachbereich 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

 

 

Gegenstand

Im Masterstudiengang Erziehungswissenschaft haben Studierende die Möglichkeit, sich vertieft mit den Inhalten eines von ihnen gewählten Studienschwerpunkts auseinanderzusetzen. Zu den Studienschwerpunkten zählen:
  • „Lebenslanges Lernen und Medienbildung“:
    Dieser Studienschwerpunkt reagiert auf die bildungspolitischen Herausforderungen der Wissensgesellschaft, Kompetenzpotentiale und Lernprozesse über die gesamte Lebenszeit sowohl innerhalb als auch außerhalb von Bildungseinrichtungen zu fördern. Damit sind neue Handlungsanforderungen für die professionellen Lernbegleiter verknüpft, insbesondere auf den Gebieten Bildungsmanagement, Bildungs- und Lernberatung, Medienbildung und Lehren und Lernen mit neuen Medien, die der Studienschwerpunkt anbietet. Auf der Grundlage der Erarbeitung von theoretischen, forschungsbezogenen und handlungspraktischen Kompetenzen bereitet der Studienschwerpunkt auf Führungsaufgaben in gesellschaftlichen Institutionen der allgemeinen, beruflichen und medienbezogenen Bildung vor.
  • „Rekonstruktive Bildungsforschung“:
    In diesem Schwerpunkt setzen sich die Studierenden theoretisch und empirisch mit Bildungsprozessen auseinander. Im Mittelpunkt steht u.a. die Frage, wie sich Bildung im Kontext familialer, politischer und internationaler Entwicklungen gestaltet und gestalten lässt. Ziel ist die Befähigung der Studierenden, Bildungsprozesse in der Wissensgesellschaft zu erkennen, aus erziehungswissenschaftlicher Sicht zu reflektieren und angemessen pädagogisch zu handeln.
  • „Sonderpädagogik“:
    Der Studienschwerpunkt will zu einer besseren Qualifizierung im Umgang mit Verhaltensproblemen und Behinderungen innerhalb der Regelpädagogik und der Sonderpädagogik führen. Leitidee ist hierbei eine am Lebenslauf orientierte behinderungsübergreifende Unterstützung. Ziel der Sonderpädagogik ist die Sicherung sozialer, kultureller und ökonomischer Partizipation für Menschen mit Behinderungen und/oder psychischen Störungen.
  • „Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Internationalität/Transnationalität“:
    Der Studienschwerpunkt will die disziplinären, professionellen und empirischen Grundlagen der Sozialpädagogik im Kontext internationaler und transnationaler Entwicklungen vermitteln. Darüber hinaus sollen theoretische, forschungsbezogene und handlungspraktische Qualifikationen für das Handeln und Forschen in transnationalen/internationalen Feldern der Sozialpädagogik erworben werden. Ziel des Schwerpunkts ist es, auf eine hoch qualifizierte Tätigkeit in internationalen/transnationalen Feldern der Sozialpädagogik vorzubereiten.

Grundlage aller Schwerpunkte bilden die beiden ersten Module aus der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. In ihnen reflektieren die Studierenden theoretische Ansätze und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Erziehungswissenschaft und beziehen kritisch Position zu aktuellen Debatten der Erziehungswissenschaft.

Der konsekutive Studiengang ist eher forschungsorientiert und zielt darauf ab, die reflexive Kompetenz der Studierenden zu stärken. In diesem Sinn haben die Studierenden die Möglichkeit, sich intensiver mit Forschungsansätzen und -methoden auseinanderzusetzen und selbst Forschungsprojekte durchzuführen. Der Studiengang wird auch als Vorbereitung auf eine mögliche Promotion verstanden.  

Studienaufbau

Der Masterstudiengang Erziehungswissenschaft umfasst für jeden Studienschwerpunkt jeweils insgesamt 9 Module. Die Struktur des Masterstudiengangs Erziehungswissenschaft ist in den jeweiligen Studienschwerpunkten gleich. Die beiden ersten Module der Allgemeinen Erziehungswissenschaft werden für alle Studienschwerpunkte angeboten, danach folgen die Module drei bis sechs mit den spezifischen Inhalten der einzelnen Schwerpunkte. Im siebten Modul werden empirische Forschungsmethoden, Forschungsdesigns und studentische Forschungsprojekte, die sich an den Inhalten der Schwerpunkte orientieren, erarbeitet. Im achten Modul können die Studierenden zwischen unterschiedlichen Studienleistungen wählen. Der Masterstudiengang wird im neunten Modul mit der Anfertigung der Masterarbeit und der mündlichen Masterprüfung abgeschlossen.

Die Entwürfe der Prüfungsordnung, des Modulhandbuchs und der Studienverlaufsmodelle sind auf folgender Homepage finden Sie hier.

Zugangsvoraussetzungen

Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Erziehungswissenschaft oder in einem verwandten Fach oder eines gleichwertigen Abschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland.

Die Verwandtschaft bzw. Gleichwertigkeit liegt unter anderem regelmäßig in den folgenden Fällen vor:

  • Studiengang, in dem mindestens 60 LP oder ein Drittel des Studienumfangs im Fach Erziehungswissenschaft erworben werden. Sofern das Bachelor-Abschlusszeugnis noch nicht vorliegt, müssen bis Bewerbungsschluss mindestens 40 Leistungspunkte nachgewiesen werden. Die Zulassung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass innerhalb des ersten Semesters des Masterstudiengangs ein Bachelorabschlusszeugnis vorgelegt wird, das die geforderten 60 Leistungspunkte vollständig nachweist.
  • Lehramtsstudiengang (z.B. Bachelor of Education, Staatsexamen für Lehramt)

Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen; dies umfasst nicht das Anfertigen von schriftlichen Studienleistungen sowie von Prüfungsleistungen in englischer Sprache (ein Nachweis ist nicht erforderlich).

Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Praktika

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

„Lebenslanges Lernen und Medienbildung“: Die spezifischen Berufsfelder sind zum einen weit gestreut und in unterschiedlichen Institutionen verortet, zum anderen aber auch sehr spezifisch in Bezug auf die in ihnen verlangten Kompetenzen.

Für die Vorbereitung auf die Praxisfelder bestehen vielfältige Kooperationen der AG Erwachsenenbildung/Weiterbildung mit Institutionen der Weiterbildung etwa der Gewerkschaften, den freien und kommunalen Trägern der Erwachsenenbildung sowie mit Unternehmen im Bereich der betrieblichen Bildung im Rhein-Main-Gebiet sowie Rheinland-Pfalz. Die AG Medienpädagogik hat intensive Beziehungen zu Medienunternehmen in Mainz und Umgebung (z.B. ZDF, News and Pictures, SWR), zur Stiftung Lesen, zu mehreren Landesmedienanstalten (z.B. Landesanstalt für Medien und Kommunikation/Ludwigshafen), der medien + bildung.com, den Offenen Kanälen sowie Fortbildungsinstitutionen für unterschiedliche Bildungseinrichtungen mit einer Medienthematik.

Die wichtigsten Arbeitsfelder in diesem Studienschwerpunkt sind auf dieser Homepage zu finden.

„Rekonstruktive Bildungsforschung“: Mögliche Bereiche sind Lehre und Forschung an Universitäten, an Fachhochschulen oder an außeruniversitären Forschungsinstituten. Weitere Arbeitsfelder sind z.B. die Beratung öffentlicher und privater Einrichtungen im Sozial- und Bildungswesen, von Politik und Verwaltung sowie Öffentlichkeits- und Kulturarbeit. Auch Tätigkeiten in Unternehmen spielen eine zunehmend größere Rolle.  

„Sonderpädagogik“: Für Absolventen des Studienschwerpunktes Sonderpädagogik stehen alle Arbeitsfelder der außerschulischen Sonderpädagogik offen, diese sind beispielsweise: Sonderpädagogische Frühförderung, sonder- und integrationspädagogische Vorschuleinrichtungen, schulbegleitende und -unterstützende sowie freizeitpädagogische Angebote, Familienentlastung, -beratung, -unterstützung, Beratung, Begleitung und Unterstützung des Übergangs in Arbeit und Beruf und der Stabilisierung der Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. berufsvorbereitende und -begleitende Bildungsmaßnahmen, Integrationsfachdienste, WfbM, Berufsförderungs- und -bildungswerke, u.a.), Beratung, Begleitung und Unterstützung stationärer und ambulanter Wohnformen in allen Altersstufen, Rehabilitationseinrichtungen, ambulante oder stationäre Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit altersbedingten Behinderungen und/oder Demenz.

„Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Internationalität/Transnationalität“: Der Studienschwerpunkt qualifiziert für ein breites Spektrum von sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Zum Beispiel: Kinder- und Jugendhilfe, internationale/transnationale Organisationen und Netzwerke im Bereich sozialer Hilfen, Bildung, Migration und Gesundheit, soziale Dienste der Flüchtlingshilfe, (internationale) Jugendarbeit, sozialpädagogische Beratung, Altenhilfe, internationaler Studentenaustausch, Diversitätsmanagement.  

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de  

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