Mathematik (M.Sc.)
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Das Wichtigste auf einen Blick: |
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Abschluss: |
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Regelstudienzeit: |
4 Semester |
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Studienbeginn: |
Winter- und Sommersemester |
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Zulassungsbedingungen: |
zulassungsfrei |
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Bewerbung: |
über das Studierendensekretariat der JGU |
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Bewerbungsfrist: |
Wintersemester 01.04. - 15.05. Sommersemester: 01.10. - 15.11. |
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vorausgehende Bachelor: |
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Homepage: |
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Fachbereich: |
Fachbereich 08 - Physik, Mathematik und Informatik |
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Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
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Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Die Mathematik ist nicht nur eine altehrwürdige Wissenschaft, deren Geschichte mehr als 2500 Jahre zurückreicht, sondern heute mehr denn je ein lebendiges und produktives Forschungsgebiet. In der modernen Informationsgesellschaft ist die Mathematik allgegenwärtig. Neue Computerchips werden nach mathematischen Modellen entworfen. Komplexe Abläufe im Sozial- und Steuerwesen sind ohne Mathematiker kaum denkbar. Mathematiker beraten Firmen bei komplexen unternehmerischen Entscheidungen.Das Studium der Mathematik in Mainz umfasst Gebiete der reinen und der angewandten Mathematik und zeichnet sich durch eine Fülle von Spezialisierungsmöglichkeiten aus, durch die eine wohlausgewogene Mischung von Praxisnähe und geistigem Tiefgang garantiert wird.
Reine Mathematik befasst sich mit abstrakten Strukturen und Beziehungen. Angewandte Mathematik überträgt solche Beziehungen auf Anwendungen in den Natur-, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Mathematikstudierende können sich auch mit Informatik oder Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften beschäftigen, was eine weitere hiesige Besonderheit darstellt.
Aufbauend auf einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss sollen durch den Masterstudiengang vertiefte wissenschaftliche Fachkenntnisse vermittelt sowie die Fähigkeit erworben werden, wissenschaftliche Grundsätze selbständig zu erarbeiten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.
Der Studiengang spricht mathematisch begabte Studierende an, die die Front der Forschung erreichen wollen und eine berufliche Tätigkeit in Industrie und Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung anstreben, mit ähnlichem Niveau und ähnlichem Charakter wie die des traditionellen Diplom-Mathematikers.
Studienaufbau
Der Masterstudiengang hat einen Studienumfang von 80 Semesterwochenstunden (SWS) oder 120 Leistungspunkten (ECTS).Als mögliche Nebenfächer sind folgende Fächer wählbar:
Informatik, Theoretische Physik, Experimentalphysik, Wirtschaftswissenschaften (in drei möglichen Ausprägungen) oder Geschichte der Naturwissenschaften. Die Zulassung anderer Nebenfächer kann beantragt werden.
Zu Beginn des Studiums müssen drei Aufbaumodule aus einer im jährlichen Rhythmus angebotenen Auswahl von Lehrveranstaltungen besucht werden.
Dabei ist jeweils ein Modul aus folgenden Bereichen zu wählen:
A. Algebra, Algebraische Topologie, Algebraische Geometrie, Zahlentheorie
B. Differentialgleichungen, globale Analysis, Komplexe Analysis, Funktionalanalysis,
Differentialgeometrie, Mathematische Physik
C. Numerik, Stochastik
An die Aufbaumodule schließt sich ein Vertiefungsmodul an, das in etwa dem Umfang von zwei vierstündigen Vorlesungen oder äquivalenten Veranstaltungen und einer Modulabschlussprüfung entspricht.
Die Vertiefungsmodule dienen der Spezialisierung in einem mathematischen Teilgebiet und der Vorbereitung der Masterarbeit. Jeder Studierende nimmt an zwei Hauptseminaren teil (je vier Leistungspunkte), die wenigstens zwei der oben genannten Gebiete A, B oder C abdecken müssen.
Die übrigen Leistungspunkte werden durch den Besuch von frei gewählten Ergänzungsmodulen (Spezialvorlesungen) erworben.
Jedes Modul wird einzeln studienbegleitend abgeprüft und die Bewertung fließt in die Abschlussnote ein. Das Studium schließt mit der Masterarbeit und einer Abschlussprüfung ab. Die Masterarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die zeigen soll, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, ein Problem aus dem Gegenstandsbereich des Masterstudiengangs mit den erforderlichen Methoden in dem festgelegten Zeitraum selbständig zu bearbeiten. Die Anfertigung der Arbeit wird von der Betreuerin oder dem Betreuer angeleitet. Die Arbeit muss in einem Zeitraum von 6 Monaten abgeschlossen werden.
Typischer Studienverlauf
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Fachsemester
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SWS
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1
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Aufbauvorlesung I Aufbauvorlesung II Spezialvorlesung Nebenfach I |
4 Vorlesungen + 2 Übungen 4 Vorlesungen + 2 Übungen 4 Vorlesungen 4 Vorlesungen/Seminare oder Übungen |
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2
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Spezialvorlesung Aufbauvorlesung III Hauptseminar Nebenfach II |
4 Vorlesungen 4 Vorlesungen + 2 Übungen 2 Seminare 4 Vorlesungen/Seminare oder Übungen |
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3
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Spezialvorlesung Spezialvorlesung Hauptseminar Nebenfach III |
4 Vorlesungen 4 Vorlesungen 2 Seminare 4 Vorlesungen/Seminare oder Übungen |
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4
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Masterarbeit Haupt- oder Oberseminar |
2 Seminare
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Zur Fortsetzung des Studiums bis zu einem Masterabschluss in Mathematik bietet die Universität Mainz neben dem Master Mathematik noch zwei weitere Masterstudiengänge an (siehe eigene Steckbriefe).
Zugangsvoraussetzungen
Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Mathematik (mit mindestens der Note „befriedigend“) oder einen gleichwertigen Abschluss an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland (in amtlich beglaubigter Kopie); hiervon müssen mindestens zwei Drittel der Studienleistungen (mind. 80 Leistungspunkte) in mathematischen Lehrveranstaltungen erbracht worden sein.Nachweis über erfolgreich absolvierte Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 27 Leistungspunkten im gewählten Nebenfach. Bitte reichen Sie mit der Bewerbung den Zusatzbogen ein. Wenn Nachweise im Umfang von mindestens 12 SWS oder 18 Leistungspunkten vorliegen, kann eine Einschreibung unter der Bedingung erfolgen, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Studienjahres nachträglich erworben werden. Wird der Nachweis nicht innerhalb der genannten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss geführt, ist eine Fortführung des Studiums in der Regel nicht mehr möglich. Darüber hinaus kann bei Nichterfüllung des oben genannten Kriteriums der Prüfungsausschuss in gut begründeten Einzelfällen entscheiden, dass die Kandidatin oder der Kandidat über eine hinreichende Vorbildung verfügt. Er hat gegebenenfalls festzulegen, welche zusätzlichen Studienleistungen für eine ausreichende Qualifikation von der Kandidatin oder dem Kandidaten noch zu erbringen sind. Gegebenenfalls kann eine Eignungsprüfung erfolgen, deren Modalitäten vom Prüfungsausschuss für jedes Semester fristgerecht festgelegt werden. In gleicher Weise kann verfahren werden, wenn ein entsprechender berufsqualifizierender Abschluss in einem Informatik-Studiengang vorliegt.
Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen; dies umfasst nicht das Anfertigen von schriftlichen Studienleistungen sowie von Prüfungsleistungen in englischer Sprache, sofern in dieser Ordnung nichts anderes geregelt ist (Nachweis nicht erforderlich).
Bei ausländischen Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern aus nichtdeutschsprachigen Ländern ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.
Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Praktika
Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.
Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise
Englischkenntnisse sind für den Umgang mit der Fachliteratur vorteilhaft. Die Fähigkeit zum abstrakten Denken ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Mathematikstudium.Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Berufsfelder
Hochschulen, Öffentlicher Dienst, Datenverarbeitung, Wirtschaftsberatung, Forschung und Entwicklung in den Wirtschaftszweigen Elektrotechnik, Bank-, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Pharmazeutische Industrie.Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de