Physik (M.Sc.)
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Das Wichtigste auf einen Blick: |
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Abschluss: |
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Regelstudienzeit: |
4 Semester |
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Studienbeginn: |
Winter- und Sommersemester |
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Zulassungsbedingungen: |
zulassungsfrei |
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Bewerbung: |
über das Studierendensekretariat der JGU |
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Bewerbungsfrist: |
Wintersemester: 01.04. - 15.05. Sommersemester: 01.10. - 15.11. |
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vorausgehende Bachelor: |
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Homepage: |
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Fachbereich: |
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Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
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Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Physik beschäftigt sich mit der Erforschung der unbelebten Natur. Sie ist Grundlagenwissenschaft für andere Naturwissenschaften und für viele Ingenieurwissenschaften. Ihr Zugang zum Verständnis der Natur hat zwei für sie typische, komplementäre Aspekte: Zum einen werden Naturvorgänge im Experiment quantitativ erfasst, zum anderen werden die beobachteten Gesetzmäßigkeiten in einer mathematischen “Sprache” beschrieben. Aus diesen Modellen (“Theorie”) werden neue Vorhersagen in einem größeren Anwendungsbereich abgeleitet, die wieder im Experiment überprüft werden. Bestätigen sich die Modelle, so führen sie zu “Naturgesetzen”. Findet man Phänomene, die nicht in der Theorie enthalten sind, so muss nach umfassenderen Modellen gesucht werden. Dies erklärt die Aufteilung der Physik in theoretische Physik und experimentelle Physik, die auch für die am Fachbereich Physik der Universität Mainz vertretenen Hauptforschungsgebiete zutrifft: Quantenphysik, Physik der kondensierten Materie, Physik der Atmosphäre (Meteorologie), Physik der Kerne und Hadronen sowie Teilchen- und Astroteilchenphysik. Mainz verfügt über eine besonders breite Forschungslandschaft, zu der auch zahlreiche Großgeräte vor Ort und mehrere Forschungsinstitute beitragen, z.B. verschiedene Max-Planck-Institute. Dementsprechend weitgefächert ist auch das Angebot an Vorlesungen, die unmittelbar an die moderne Forschung heranführen.Studienaufbau
Die konsekutiven Studiengänge bestehen aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Masterstudium mit studienbegleitenden Prüfungen. Abgeschlossen werden die Studienabschnitte durch Bachelor- und Masterarbeiten in den wissenschaftlichen Arbeitsgruppen.Das Ziel des "Masterstudiengangs Physik" ist eine erweiterte Ausbildung in experimenteller und theoretischer Physik und die Spezialisierung der Studierenden in einem forschungsnahen Teilgebiet der Physik. Die Spezialvorlesungen, vertiefende Vorlesungen und Nebenfächer sind frei wählbar und machen den größten Teil der Veranstaltungen aus. Vorlesungen aus den Graduiertenprogrammen können in einem Forschungsmodul belegt werden.
Übungen und Seminare lassen Raum für Diskussionen, regen zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten an und trainieren Vortragstechniken. In den physikalischen Praktika wird der Aufbau von komplexen Experimenten im Labor und der Umgang mit modernen Messgeräten und Auswertetechniken geübt.
Zugangsvoraussetzungen
Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Physik mindestens mit der Note 3,3 (befriedigend) oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, hiervon müssen mindestens zwei Drittel der Studien- und Prüfungsleistungen im Fach Physik erworben sein. Bei einem Bachelorabschluss mit einer schlechteren Note als 3,3 (befriedigend) oder einem nicht gleichwertigen Studienabschluss ist ein Auswahlgespräch erforderlich.Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen; dies umfasst nicht das Anfertigen von schriftlichen Studienleistungen sowie von Prüfungsleistungen in englischer Sprache (Ein Nachweis ist nicht erforderlich).
Bei ausländischen Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern aus nichtdeutschsprachigen Ländern ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.
Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Praktika
Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.
Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise
Wie in anderen Natur- oder Sozialwissenschaften wird ein wesentlicher Teil der Literatur (Publikationen und Bücher) auf Englisch veröffentlicht. Daher sind Kenntnisse in englischer Sprache erforderlich.Physik zu studieren bedeutet, Mathematik in ihren Grundlagen und wichtigen Spezialgebieten zu erlernen. In den ersten Semestern ist dieser Bereich besonders arbeits- und lernintensiv.
Der Fachbereich bietet zweimal pro Jahr einen freiwilligen, sehr empfohlenen Vorkurs “Mathematik für Studienanfänger” an.
Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Berufsfelder
Dem Charakter der Physik als Grundlagenwissenschaft entsprechend sind Physiker und Physikerinnen “Generalisten”. Ihr Berufsfeld zeichnet sich deshalb durch eine große Breite aus. PhysikerInnen arbeiten u.a. in der elektrotechnischen und chemischen Industrie, Informations- und Kommunikationsindustrie sowie Autoindustrie, in Banken und Unternehmensberatungen. Dazu kommt die staatliche Forschung und Lehre in Universitäten und Großforschungsinstituten. Zur Zeit ist noch ein Seiteneinstieg als Physiklehrer bzw. als Physiklehrerin möglich.Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de