| Abschluss | Beschränkung | Hinweis |
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| Bachelor of Arts (B.A.) | keine |
besondere Zugangsvoraussetzungen sind:
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| Studienbeginn: Wintersemester | ||
Regelstudienzeit:
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Zahl der Studierenden im Wintersemester 2008/09
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Der Restaurator nimmt am Objekt vor
Aus dieser Tatsache erwächst seine besondere Verantwortung und die Notwendigkeit einer methodisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung, die das Original in allen wesentlichen Dimensionen zu verstehen sucht und zugleich die Konsequenzen eines jeden Eingriffes abwägt. In diesem Sinne bedeutet Restaurierung heute die Anwendung wissenschaftlicher Methoden auf die Erhaltung historischer Substanz, bei der theoretische Kenntnisse und die Fähigkeit, diese zielgerichtet und koordiniert einzusetzen ebenso wichtig sind, wie manuelle Geschicklichkeit, praktische Erfahrung mit historischem Material und künstlerisches Einfühlungsvermögen.
Der duale Bachelor-Studiengang Archäologische Restaurierung wird in Kooperation zwischen dem Institut für Vor- und Frühgeschichte, dem Fachbereich 07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften – und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM), Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte, unter Beteiligung der Institute für Geowissenschaften und für Kernchemie (beide Fachbereich 09 – Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften) durchgeführt. Das Anforderungsprofil umfasst neben feinmanuellem Geschick, hoher persönlicher Motivation, Kommunikations- und Ausdrucksvermögen, geschichtlichem Interesse und Verantwortungsbewusstsein in besonderem Maße auch chemisches Grundwissen sowie Interesse an Naturwissenschaften und Technik.
Im Bereich der Theorie gibt es eine vertikale Gliederung in Grund- und Aufbaumodule im Bereich der Archäologie und Naturwissenschaften sowie das den Studiengang beschließende Abschluss- bzw. Prüfungsmodul mit Bachelor-Arbeit und Bachelor-Prüfung.
In weiteren Modulen sind miteinander in Beziehung stehende theoretische und praktische Ausbildungseinheiten strukturell verzahnt und inhaltlich aufeinander abgestimmt; hier können in der Theorie erworbene Kenntnisse und Kompetenzen unmittelbar in der Praxis angewendet werden. Umgekehrt können praktische Erfahrungen durch vertiefende Theorie-Module immer wieder reflektiert werden. Praxismodule schließlich stehen nicht isoliert, sondern haben einen deutlichen inhaltlichen Bezug zu den theoretischen Modulen aus dem archäologischen und naturwissenschaftlichen Bereich.
In die abschließende Bachelor-Arbeit fließen praktische Anteile mit ein. So wird im Prüfungsmodul die gelungene Verzahnung von Theorie und Praxis im dualen Studiengang überprüfbar. Während der dreijährigen Studienzeit sind die Studierenden gleichzeitig in Ausbildung befindliche Beschäftigte des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und erhalten eine entsprechende tarifliche Vergütung. Da das Römisch-Germanische Zentralmuseum aufgrund seines Stellenplanes nur über 14 Ausbildungsplätze verfügt, werden pro Studienjahr durchschnittlich fünf Studienplätze zu belegen sein.