Psychologie (B.Sc.)
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Das Wichtigste auf einen Blick: |
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Abschluss:
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Regelstudienzeit: |
6 Semester |
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Studienbeginn: |
Winter- und Sommersemester |
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Zulassungsbedingungen: |
in allen Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt |
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Bewerbung: |
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Bewerbungsfrist: |
Wintersemester: 01.06. – 15.07. Sommersemester: 01.12. – 15.01. |
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Master: |
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Homepage: |
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Fachbereich: |
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Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
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Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Psychologie erforscht menschliches Erleben, Verhalten und Handeln. Grundlegende Teilbereiche der Psychologie sind: Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie und Sozialpsychologie. Die Allgemeine Psychologie untersucht mit empirischen und experimentellen Methoden Funktionen wie Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis, Denken, Sprache, Emotion und Motivation. Mit der Entwicklung dieser Funktionen im Lebenslauf von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter befasst sich die Entwicklungspsychologie. In der Persönlichkeitspsychologie werden Modelle und Methoden zur Erfassung und Beschreibung von Unterschieden zwischen Individuen entwickelt. Die Sozialpsychologie analysiert Struktur und Dynamik der Interaktionen zwischen Individuen und Gruppen sowie die Beziehungen zwischen gesellschaftlichen Normen bzw. Werten und individuellen Verhaltensweisen.
Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden Modelle und Methoden zur Erklärung, Vorhersage und Veränderung von Verhaltensweisen in verschiedenen Lebenssituationen erarbeitet und empirisch überprüft. Ziele sind dabei u.a. die Entwicklung von Kompetenzen zur Lösung von Problemen, zur Bewältigung von Konflikten und zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen im Arbeits-, Wirtschafts- und Bildungsbereich sowie für die Behandlung psychischer und somatischer Störungen/Rehabilitation.
Der Studiengang Psychologie vermittelt zwar die theoretischen Grundlagen für eine therapeutische Tätigkeit, er umfasst jedoch keine Psychotherapie-Ausbildung. Die Universität bietet einen dreijährigen Weiterbildungsstudiengang zum Psychologischen Psychotherapeuten (Schwerpunkt Verhaltenstherapie/ Verhaltensmedizin) an.Studienaufbau
- Besuch von Vorlesungen, Übungen, Seminaren, Methodenpraktika, Berufspraktika
- studienbegleitende Leistungsnachweise
- Bachelorprüfung
- Inhalt: Einführung in die Psychologie, Methodenlehre (Statistik), biologische Psychologie, Allgemeine Psychologie I (Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis und Sprache), Allgemeine Psychologie II (Lernen, Motivation und Emotion), Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie, klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie, Arbeits-, Organsiations- und Wirtschaftspsychologie und als Nebenfächer wahlweise Sport, Wirtschaftswissenschaften, Psychiatrie.
Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Praktika
Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern. Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise
Englische Sprachkenntnisse, hinreichende Kenntnisse in mathematischen und naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen sind von Vorteil. Interesse für naturwissenschaftliches Arbeiten ist unverzichtbar. Gute Kenntnisse in Biologie und Mathematik sowie Grundkenntnisse der Text- und Datenverarbeitung am PC erleichtern den Studienbeginn.Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte
Sie können sich über dieses Fach im Rahmen der Schüler- und Studienfachinformation BISS - Studienfächer gezielt kennenlernen informieren.BISS bedeutet 'Betreute Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie andere Studieninteressierte'. BISS richtet sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.
Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.
Berufsfelder
Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Markt-, Kommunikations- und Wirtschaftspsychologie, Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie, Pädagogische Psychologie, Forschung und Lehre, Gesundheitspsychologie, Beratende und Klinische Psychologie. Eine Tätigkeit als Psychotherapeutin/Psychotherapeut kann nur mit entsprechender Zusatzausbildung und Approbation eigenverantwortlich ausgeübt werden.Arbeitgeber sind – je nach Tätigkeitsfeld – Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Kliniken, Beratungsstellen, Heime) in öffentlicher oder privater Trägerschaft, Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Verbände, öffentliche und private Bildungseinrichtungen (z.B. Schulen, Fachschulen, Hochschulen) und Forschungsinstitute. In den meisten Berufsfeldern ist auch eine selbstständige Tätigkeit möglich.
Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern:www.berufenet.arbeitsagentur.de