Zwei-Fächer-Bachelor of Arts

Der Bachelorstudiengang ist ein grundständiger wissenschaftlicher Studiengang, der zu einem ersten berufsqualifizierenden aka­demischen Abschluss führt. Er hat zum Ziel, wissenschaftliche Grundlagen, Methoden­kom­petenz und berufsfeldbezogene Qualifika­tionen zu vermitteln.  

Im Zwei-Fächer-Bachelor of Arts sind vor­nehmlich Studien­fächer aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- oder Sprachwissenschaften kombinierbar.

Der Studiengang setzt sich aus einem Kernfach und einem Beifach zusammen, wobei auf das Kernfach ca. zwei Drittel des Curriculums entfallen.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang kann individuell gestaltet werden. Es gibt ein breites Spektrum an Kombi­nationsmöglichkeiten (zu den wenigen Einschränkungen der Kombinationsmöglichkeiten s.u.). Sinn­volle Kom­binationen der Studienfächer ergeben sich durch persönliche Interessen und ange­strebte Berufsziele.

Eine Übersicht aller wählbaren Fächer finden Sie hier

Einschränkungen der Fächerkombinationen

Das Kernfach "Kunstgeschichte - von der Antike bis zur Gegenwart" ist nicht mit den Beifächern "Kunstgeschichte" bzw. "Archäologie" kombinierbar. Im integrierten Studienbereich Kultur, Theater, Film können die einzelnen Kernfächer "Kulturanthropologie", "Theaterwissenschaft" und "Filmwissenschaft" nicht mit einem Beifach aus diesem Studienbereich kombiniert werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Es wird grundsätzlich in allen Bachelor­studiengängen vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende passive und aktive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englisch­sprachiger Fach­literatur und zur Teil­nahme an Lehr­veranstaltungen in englischer Sprache befähigen. In einigen Fächern sind darüber hinaus weitere fachspezifische Sprach­kennt­nisse gefordert, die in der Regel bis zum Abschluss des dritten oder vierten Semesters nachzuweisen sind.

Die fachspezifischen Sprachkenntnisse sind im Fächer-Anhang der Prüfungsordnung für den Zwei-Fächer-Bachelorstudien­gang auf­ge­führt. Sie finden diese auch auf den Steckbriefen der einzelnen Studienfächer. Studierende, die nicht über die erforder­lichen Fremdsprachenkenntnisse verfü­gen, können diese in Kursen des Internationalen Studien- und Sprachenkollegs (ISSK, ehemals Fremd­sprachenzentrum) oder der entspre­chenden Fachbereiche erwerben. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig für diese Kurse anzumelden, da die Nachfrage groß ist.

Die in einigen Fächern erforderlichen Latein- und/oder Griechischkenntnisse können in Kursen des Seminars für Klassische Philologie erworben werden.

Studienpläne und Prüfungsordnung

Die Rechtsgrundlage für die Zwei-Fächer-Bachelorstudienfächer an der JGU bildet die 'Ord­nung für die Prüfung im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang', die Sie auf den Serviceseiten der Abteilung Studium und Lehre finden.

Im fachspezifischen Anhang der Prüfungs­ordnung finden Sie die Modulstruktur (Pflicht-, Wahlpflicht- und Aufbaumodule) der einzelnen Studien­fächer.

Umfang und Art der Bachelorprüfung

Die Bachelorprüfung besteht aus folgenden Prüfungsleistungen:
  1. den studienbegleitenden Modul­prü­fun­gen im Kern- und Beifach
  2. der schriftlichen Bachelorarbeit im Kern­fach
  3. der mündlichen Abschlussprüfung im Kernfach

Eine mündliche Abschlussprüfung im Bei­fach findet in der Regel nicht statt.
Die Fachnoten des Kern- und Beifaches er­rechnen sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Modul­prüfungs­noten, die je nach zugeordneten Leistungs­punkten gewichtet werden. Die Gesamtnote der Bachelorprüfung wird in der Regel aus dem arithme­tischen Mittel der Kernfachnote, der Bei­fach­note, der Note für die Bachelor­arbeit und der Note für die mündliche Abschlussprüfung gebildet, wobei die Noten jeweils mit den ihnen zuge­ordneten Leistungspunkten (LP) ge­wichtet werden.

Abweichungen von der Regel sind in der Prüfungsordnung geregelt, die Sie auf den Serviceseiten der Abteilung Studium und Lehre finden.

Regelstudienzeit, Leistungspunkte und Fristen

Die Regelstudienzeit einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Bachelor­arbeit und die ab­schließende Bachelor­prüfung beträgt drei Jahre (6 Semester).
Der zeitliche Gesamtumfang in Semesterwochen­stunden (SWS) beträgt in der Regel bis zu 80 SWS in den Modulen des Kernfaches und bis zu 40 SWS in den Modulen des Beifaches. Zum erfolgreichen Abschluss des Studiengangs müssen insgesamt 180 Leistungspunkte (LP) nach­gewiesen werden, davon entfallen:
  1. auf die Module im Kernfach: 100 bis 109 LP
  2. auf die Module im Beifach: 60 LP
  3. auf die Bachelorarbeit: 6 bis 12 LP
  4. auf die mündl. Prüfung: mind. 5 LP

Die genaue Leistungspunktezahl ist abhängig von der Wahl der Studienfächer im Kernfach und findet sich im fachspezifischen Anhang der Prü­fungsordnung.

Ein LP entspricht in etwa 30 Stunden studentischer Arbeitszeit.

Im Interesse der Einhaltung der Regelstudienzeit ist das Studium straff organisiert. Wird die Bachelorarbeit nicht spätestens nach Ablauf des sechsten Studienjahres angemeldet, gilt sie ein erstes Mal als nicht bestanden. In diesem Fall ist die Teilnahme an einer Studienfachberatung obligatorisch.

Studienaufbau

Die Lehrveranstaltungen und Praktika des Bachelor­studiengangs werden im Rahmen von Modulen angeboten. 'Modul' bezeichnet thema­tisch und zeit­lich aufeinander abge­stimmte, in sich abgeschlossene Lehreinheiten. Die Lehr- und Lerninhalte in Modulen sind weniger fächer- als vielmehr themen- und qualifikationszielorientiert und fördern damit Inter- und Trans­diszipli­narität. Ein Modul erstreckt sich in der Regel über ein bis zwei Semester. Jedes Modul wird mit einer Modul­prüfung abgeschlossen und fließt anteilig in die Bachelor­abschlussnote ein.
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