Klima- und Umweltwandel (Physische Geographie) (M.Sc.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Abschluss:

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Wintersemester

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 15.05.

vorausgehende Bachelor:

Geographie (B.Sc.)

Homepage:

Geographisches Institut

Fachbereich:

Fachbereich 09 - Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

 

 

Gegenstand

Die Welt ist stets im Wandel. Der Masterstudiengang der Physischen Geographie »Klima- und Umweltwandel« bietet eine wissenschaftlich orientierte Ausbildung mit Fokus auf die geographischen Aspekte des globalen Klima- und Umweltwandels.

Im Zentrum des Masters steht die Auseinandersetzung mit Klima- und Umweltveränderungen auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Maßstabsebenen. Orientiert an den Forschungsaktivitäten in Mainz setzt der M.Sc. Klima- und Umweltwandel Ausbildungsschwerpunkte in den Bereichen Paläoklimatologie, Geoarchäologie und Stadtklimatologie.

Ein grundlegendes Verständnis von Klimaveränderungen und assoziierter Prozesse, auf vorindustriellen und aktuellen Zeitskalen, ermöglicht nicht nur eine fundierte Basis, um gesellschaftsrelevante wissenschaftliche Fragen im Rahmen des Globalen Klimawandels zu adressieren. Vielmehr geht der Masterstudiengang davon aus, dass in Zukunft vermehrt Arbeitsplätze in den Bereichen der Erkennung, Prävention und Anpassung an Klima- und Umweltveränderungen entstehen.

Am Geographischen Institut in Mainz, den Nachbarinstituten der Geowissenschaften, Meteorologie und Ur- und Frühgeschichte, sowie dem Römisch Germanischen Zentralmuseum (RGZM) und dem Max-Planck-Institut (MPI) sind Forschungs- und Lehrschwerpunkte vertreten, die es ermöglichen einen breit aufgestellten M.Sc. Klima- und Umweltwandel mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten anzubieten. Diese erlauben es den Studierenden, Schwerpunkte z.B. in den Bereichen Paläoklimaforschung und Proxidaten oder der Hazardforschung und Geoarchäologie vor dem Hintergrund regionaler Klima- und Umweltveränderungen zu setzen.  

Studienaufbau

Der Masterstudiengang ist ein modular aufgebauter Studiengang, der insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) umfasst. Diese entfallen auf die zwei Pflichtmodule, Wahl-Pflichtmodule, Wahl-Pflichtbreich I und Wahl-Pflichtbereich II.

1. Studienjahr

M 1: Klima und Klimawandel (Pflichtmodul)

  • Ziel des Moduls ist es unter anderem Kenntnisse in Paläoklimatologie und Fähigkeiten der Klimamodellierung zu vermitteln.

M 2: Geomorphologie und Hazards (Wahl-Pflichtmodul)

  • Ziel ist die Vermittlung von geographisch vernetzten Denken anhand der Ursachen, Auswirkung, Schadensanalysen und Vermeidungsstrategien von Natural Hazards, die geologischer, endogener sowie exogener Natur sein können.

M 3: Stadtklimatologie (Wahl-Pflichtmodul)

  • Ziel ist es mit digitalen Werkzeugen physikalische und planerische Aspekte nachhaltiger Stadtplanung miteinander in Verbindung zu setzten.

M 4: Landschaftsentwicklung und Klima (Pflichtmodul)

  • Ziel ist es den Studierenden einen Einblick in die Erfassung und Analyse komplexer Mensch-Umwelt-Interaktionssysteme sowie deren Veränderungen in Raum und Zeit zu vermitteln.

M 5: Landschaftsgenese und Böden (Wahl-Pflichtmodul)

  • Ziel ist die Vermittlung von Kenntnissen zum oberflächennahen Untergrund und das Kennenlernen von Messtechniken zum Wasser-, Stoff- und Energiefluss im Geosystem.

M 6: Klimarekonstruktionen (Wahl-Pflichtmodul)

  • Ziel des Moduls ist die Studierenden durch Begutachtung und Einordnung paläoklimatologischer Zeitreihen und statistischer Auswertung von Zeitreihen für ein vertieftes klimatologisches Prozessverständnis zu sensibilisieren.  

M 7: Lecture Series I (Wahl-Pflichtbereich I)

M 8: Lecture Series II (Wahl-Pflichtbereich I)

M 9: Paläoklima (Wahl-Pflichtbereich I)

M 10: Analytische Paläontologie (Wahl-Pflichtbereich I)

M 11: Kulturelle Konsequenzen (Wahl-Pflichtbereich I)  


2. Studienjahr

M 12: Klimaveränderung und Anpassung (Wahl-Pflichtmodul)

  • Ziel des Moduls sind die wissenschaftlichen Fertigkeiten der Studierenden durch ein konkretes Projekt mit eigener Datenanalyse zu erweitern.

M 13: Geosphäre und Umwelt im Wandel (Wahl-Pflichtmodul)

  • Durch projektbezogenes Arbeiten stattet dieses Modul die Studierenden mit den Kompetenzen zur Anfertigung einer Prüfungsarbeit aus.

M 14: Prozesse in der Atmosphäre (Wahl-Pflichtmodul II)

M 15: Praktikum / Auslandsstudium (Wahl-Pflichtbereich II)

M 16: Masterarbeit  

In den Modulen müssen studienbegleitend Leistungsnachweise erbracht werden. Die Bewertung fließt in die Abschlussnote mit ein. Das Studium schließt mit der Masterarbeit (M 16) und einer Abschlussprüfung ab. Die Masterarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die zeigen soll, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, ein Problem aus dem Gegenstandsbereich des Masterstudiengangs mit den erforderlichen Methoden in dem festgelegten Zeitraum selbständig zu bearbeiten. Die Anfertigung der Arbeit wird von der Betreuerin oder dem Betreuer angeleitet. Die Arbeit muss in einem Zeitraum von 6 Monaten abgeschlossen werden. 

Zugangsvoraussetzungen

Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Geographie oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland. Für den Fall, dass der Bachelorabschluss nicht im Fach Geographie erbracht worden ist, kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studienleistungen aus dem B.Sc. Geographie im Umfang von max. 30 LP erteilt werden. In welchen Modulen die Leistungen zu erbringen sind, regelt der Prüfungsausschuss. Wird die Auflage nicht innerhalb der vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist erfüllt, ist die Zulassung zur Masterprüfung zu widerrufen.

Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen.

Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.  

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten

Praktika

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise

Englischkenntnisse sind für den Umgang mit der Fachliteratur notwendig.

Die Fähigkeit zum abstrakten Denken ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Masterstudiengang.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Hochschulen, Öffentlicher Dienst, Datenverarbeitung, Wirtschafts­beratung, Forschung und Entwicklung in den Wirtschaftszweige.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de

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*uni-mainz.de



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