Planung und Zeitpunkt
Planung
Bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes ist es wichtig, frühzeitig mit dem Sammeln von Informationen anzufangen. Je nach Zielland sollten Sie etwa 1,5 Jahre vor Ihrem geplanten Auslandsstudium beginnen, sich über Studien- und Stipendienmöglichkeiten zu informieren.
Teilweise sind die Bewerbungen an einer ausländischen Hochschule und um ein Stipendium sehr zeitaufwändig und manchmal stellt sich im Laufe der Informationsphase heraus, dass der Aufenthalt nicht so zu realisieren ist, wie man es sich vorgestellt hat, sodass man umplanen muss. Deshalb ist eine längere Vorlaufzeit von Vorteil.
Sie können einen Auslandsaufenthalt individuell durchführen, sei es für ein bis zwei Semester oder um einen Studienabschluss zu machen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Austauschprogramms der Universität Mainz oder eines europäischen Programms, z.B. ERASMUS, einen Teil Ihres Studiums – in der Regel maximal zwei Semester – im Ausland zu absolvieren.
Die Vorteile eines Programms sind, dass
- die meisten organisatorischen Fragen für die Gruppe geregelt werden
- die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen sichergestellt ist
- es häufig die Möglichkeit eines Stipendiums gibt
- in der Regel innerhalb der Austauschsprogramme zwischen den Hochschulen auf Studiengebühren verzichtet wird und dass eventuell eine monatliche „Mobilitätszulage“ an die Studierenden gezahlt wird.
Zeitpunkt
Durch die Umstellung auf die Bachelor- / Masterstudiengänge verändert sich der Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt. Im Folgenden werden Richtwerte genannt, die je nach Studienfach und -abschluss variieren:
nach dem Grundstudium
In der Regel sollten Sie das Studium an einer deutschen Hochschule beginnen und erst dann ins Ausland gehen, wenn Sie einen groben Überblick über Ihr Fachgebiet gewonnen haben, normalerweise ab dem dritten Semester bzw. nach Abschluss des Grundstudiums.Die Gasthochschulen und Stipendiengeber setzen eine breite akademische Beurteilungsgrundlage ihrer Bewerber/innen voraus, was in der Regel Studienanfänger(innen) im ersten Fachsemester ausschließt.