Deutsches und Französisches Recht

Das Wichtigste auf einen Blick:

Abschluss:

Bachelor of Laws (LL.B.)

Regelstudienzeit:

8 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester;

Studienbeginn zum Wintersemester wird empfohlen.

Zulassungsbedingungen:

in allen Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. – 15.07.

Sommersemester: 01.12. – 15.01.

Master:

Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht (LL.M.)

Homepage:

Abteilung Rechtswissenschaft

Fachbereich:

Fachbereich 03 - Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

 

 

Gegenstand

Der konsekutive Bachelor- und Masterstudiengang vermittelt im Bachelor Deutsches und französisches Recht vertiefte Kenntnisse im Französischen Recht und setzt im Master Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht einen methodischen Schwerpunkt im Internationalen Privatrecht und in der aktuellen Entwicklung eines Europäischen Einheitsprivatrechts.

 

Der Studiengang wird – in Zusammenarbeit mit der Universität Dijon – als Integrierter Studiengang mit Doppelabschluss angeboten.  

 

Vereinbarkeit mit dem Studiengang Erste Prüfung (Staatsexamensstudiengang)

Der Studiengang kann parallel zur Ersten juristischen Prüfung studiert werden, um sich auch den Weg in die „klassischen“ juristischen Berufe, die in Deutschland nur mit abgeschlossenem Referendariat und Assessorexamen zugänglich sind (z.B. Anwaltschaft, Öffentlicher Dienst), offenzuhalten. Dies ist ohne nennenswerte Studienzeitverlängerung möglich, da die meisten Leistungen in beiden Studiengängen anerkannt werden. Dies gilt generell für die Zwischenprüfung und die sonstigen Leistungen im deutschen Recht sowie für die Praktika. Auf Antrag wird der erworbene französische Abschluss als Schwerpunkt Französisches Recht anerkannt (Schwerpunktstudium und Prüfung entfallen).

Studienaufbau

Studium im Inland vor der Auslandsphase:

Das Studium ist modularisiert.

  • 1.-4., ggf. 5./6. Semester
  • Anfertigen von mindestens 6 Semesterabschlussklausuren und einer kleinen Hausarbeit gemäß der Bachelorordnung
  • Besuch von Vorlesungen, den drei großen Übungen und vorlesungsbegleitenden Arbeitsgemeinschaften
  • ab dem 4./5. Semester: Besuch der großen Übungen, zum Scheinerwerb je eine bestandene Klausur und Hausarbeit erforderlich
  • Ziel: Erwerb der Grundlagen der Kerngebiete des Rechts (Bürgerliches Recht, Strafrecht, Öffentliches Recht usw.), selbständiges wissenschaftliches Arbeiten
  • Vorbereitungsmodule für das Auslandsstudium (Fachsprachkurse, Einführungskurse ins französische Recht, Rechtsvergleichendes Seminar u.ä.)

Auslandsstudium:

  • Auslandsstudium nach dem 6. Semester in Dijon, Erwerb des Master 1
  • Bachelorarbeit

Auslandsstudium

Auslandsstudium nach dem 6. Semester in Dijon.

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden.
Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Praktika

Vorgeschrieben ist ein Praktikum von insgesamt mind. 4 Wochen in Frankreich oder im frankophonen Ausland, z.B. bei einem Gericht, einer Behörde oder bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Fremdsprachenkenntnisse

Für den Bachelorstudiengang sind Französischkenntnisse zu Studienbeginn auf Niveau B1 (Mittelstufenniveau) vorgeschrieben. Diese können durch das Abiturzeugnis oder einen Sprachtest am Fachbereich nachgewiesen werden. Bis zum Studienbeginn in Frankreich sollten Oberstufenkenntnisse (Niveau C1) erreicht sein. Der Fachbereich bietet für Englisch und Französisch regelmäßig Fachsprachkurse an, für andere Sprachen unregelmäßig. Hier wird auf das Angebot des Fremdsprachenzentrums oder externer Anbieter verwiesen.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Auch wenn Recht in erster Linie national geprägt ist, werden im Zeitalter der Europäisierung und Globalisierung in der juristischen Berufspraxis Kenntnisse über andere Rechtssysteme immer wichtiger. Gerade in der Europäischen Union besteht eine starke Tendenz zur Harmonisierung und Vereinheitlichung bislang autonomer Rechtssysteme. Für Juristinnen und Juristen ist daher die Fähigkeit, über das eigene Rechtssystem hinauszusehen und mit unterschiedlichen Rechtsordnungen zu arbeiten, immer wichtiger. Dies betrifft inzwischen nahezu alle juristischen Berufsfelder.

Wenn die Studiengänge parallel zum Studiengang Erste Prüfung studiert werden, stellen sie eine wertvolle Zusatzqualifikation zur Bewerbung in international agierenden Kanzleien und Unternehmen dar.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de
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www.uni-mainz.de/studium
*uni-mainz.de



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