Chemie, Biomedizinische (B.Sc.)
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Das Wichtigste auf einen Blick: |
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Abschluss: |
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Regelstudienzeit: |
6 Semester |
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Studienbeginn: |
Winter- und Sommersemester |
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Zulassungsbedingungen: |
in allen Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt |
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Bewerbung: |
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Bewerbungsfrist: |
Wintersemester: 01.06. – 15.07. Sommersemester: 01.12. – 15.01. |
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Master: |
Biomedizinische Chemie (M.Sc.); voraussichtlich ab WiSe 2013/14 |
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Fachbereich: |
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Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
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Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Der Schwerpunkt des Studienganges Biomedizinische Chemie liegt in der Chemie. Er schließt mit dem Abschluss Bachelor of Science ab.
Die Chemie ist der Teil der Naturwissenschaften, der sich mit den Eigenschaften von Elementen und ihren Verbindungen beschäftigt. Der Ablauf chemischer Reaktionen wird in Abhängigkeit von verschiedenen äußeren Parametern, z.B. Druck- und Temperaturänderungen analysiert und synthetisch genutzt. Mithilfe von physikalischen Untersuchungsmethoden und experimentellen Beobachtungen werden Modellvorstellungen entwickelt, die zu einem qualitativen und quantitativen Verständnis von Substanzeigenschaften, z.B. Aufbau und Reaktionsverhalten von Molekülen und Festkörpern, führen. Bedingt durch die vielfältigen interdisziplinären Berührungspunkte der Chemie mit Biologie, Physik, Pharmazie und Medizin haben sich in Mainz im Rahmen der Biomedizinischen folgende Schwerpunkte in der Lehre und Forschung herausgebildet: Bioanorganische Chemie, Bioanalytische Chemie, Bioorganische Chemie und Synthese von Naturstoffen, Biophysikalische Chemie, Biochemie, Biopolymere, Radiopharmazeutische Chemie, Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Immunologie und Themen der Molekularen Biologie. Die Ergebnisse der chemischen Forschung können in die Praxis umgesetzt werden, z.B. in die Entwicklung neuer Arzneistoffe, dem Verständnis für chemische Abläufe in Zellen und im Körper u.a. bei der Entstehung von Krankheiten, der Entwicklung neuer Wege für den Arzneistofftransport u.a.
Studienaufbau
Grundmodule- Besuch von Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Praktika
- studienbegleitende Modulabschlussprüfungen in Anorganischer und Analytischer Chemie, Organischer Chemie, Physikalischer Chemie, Histologie, Zellbiologie, Physiologie, Mathematik, Physik und Biochemie
- Ziel: Erwerb von Basiswissen und experimentellen Fertigkeiten, z.B. wie man sich im Labor verhält, Versuchsaufbauten fertigt, sicher experimentiert usw.
Vertiefungsmodule
- Besuch von Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Praktika
- studienbegleitende Leistungsnachweise in Organischer Chemie und Biochemie sowie in einem oder zwei der folgenden Fächer: Bioanorganische Chemie, Biophysikalische Chemie, Molekularer Biophysik, Radiopharmazeutische Chemie, Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Pharmakologie und Toxikologie, Fächer der molekulare Biologie, Biopolymere, Analytische Trennverfahren, Immunologie
- Ziel: Vertiefung und Erweiterung der in den Grundmodulen erworbenen Kenntnisse, Anleitung zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten
- Auslandsstudium: ist im Master problemlos möglich
Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Praktika
Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.
Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise
Gute Kenntnisse in Englisch sind generell in den Naturwissenschaften unverzichtbar, da viel Fachliteratur nur in englischer Sprache erhältlich ist.Das Lehrangebot, bestehend aus Vorlesungen,Übungen und Praktika, ist auf durchschnittlich 30 Stunden pro Woche in der Vorlesungszeit des Semesters ausgelegt. Der Praktikumsanteil liegt bei bis zu 50 %. Die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen nimmt weitere Zeit in Anspruch.
Die meisten Universitätsbachelorabsolventen schließen ein Masterstudium und eine Promotion an. Am Fachbereich Chemie,Pharmazie und Geowissenschaften, am Fachbereich Biologie,an angegliederten Forschungszentren, der Universitätsmedizin sowie am Max-Planck-Institut für Polymerforschung und am Max-Planck-Institut für Chemie bestehen vielfältige Promotionsmöglichkeiten für Chemikerinnen und Chemiker. Die Doktorarbeit sollte in zwei bis drei Jahren abgeschlossen sein.
Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte
Sie können sich über dieses Fach im Rahmen der Schüler- und Studienfachinformation BISS - Studienfächer gezielt kennenlernen informieren.BISS bedeutet 'Betreute Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie andere Studieninteressierte'. BISS richtet sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.
Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.
Berufsfelder
Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es hauptsächlich in der Wirtschaft (Forschung, Analytik, Verfahrensentwicklung, Produktion, Anwendungstechnik, Marketing, Patentwesen, Dokumentation), an Hochschulen und Forschungseinrichtungen (z.B. Max-Planck-Institute) und in der öffentlichen Verwaltung. Das Hauptfeld der Beschäftigungsmöglichkeiten liegt im Bereich der Arzneistoffforschung und -entwicklung.Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de