Geographie (B.Sc.)
|
Das Wichtigste auf einen Blick: |
|
|
Abschluss: |
|
|
Regelstudienzeit: |
6 Semester |
|
Studienbeginn: |
Wintersemester |
|
Zulassungsbedingungen: |
im 1. Fachsemester universitätsintern zulassungsbeschränkt |
|
Bewerbung: |
|
|
Bewerbungsfrist: |
Wintersemester: 01.06. – 15.07. Sommersemester: 01.12. – 15.01. |
|
Master: |
|
|
Homepage: |
|
|
Fachbereich: |
|
|
Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
|
Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Geographie ist eine moderne Wissenschaft an der Schnittstelle von Natur- und Sozialwissenschaften, die das Ökosystem Erde und die Gesellschaft mit ihren Ansprüchen an den Raum untersucht. Die Forschungsfelder der Geographie reichen von der lokalen bis zur globalen Ebene. Dabei werden einerseits die Prozesse und räumlichen Ordnungen der Naturstrukturen (Physische Geographie), andererseits die vom Menschen als Grundlage seiner Lebensorganisation geschaffenen Raumstrukturen (Humangeographie) analysiert. Sowohl natur- als auch gesellschaftswissenschaftliche Methoden werden hierzu eingesetzt.
Klassische Kernbereiche der Geographie sind Klimageographie, Geomorphologie, Siedlungs-, Wirtschafts- und Bevölkerungsgeographie. Durch Spezialisierung und Innovationen haben sich weitere Forschungsbereiche gebildet: Geoökologie, Sozialgeographie, Tourismusgeographie etc.
Als angewandte Wissenschaft ist Geographie heute vor allem dort gefordert, wo es darum geht, mit ihren Erkenntnissen die Veränderungen unserer Lebensräume zu planen und zu gestalten. Geographinnen und Geographen beraten Behörden und Wirtschaft z.B. bei Standortentscheidungen, Raumnutzungskonflikten, der Landschafts-, Siedlungs- und Verkehrsplanung.Studienaufbau
Drei Studienjahre unterteilt in:1. Jahr: Qualifizieren
- Besuch von Vorlesungen und Übungen
- Modulprüfungen
Ziele: Erwerb des geographisches Grundwissens, Kontextwissen, geographisches Denken und theoretisches Wissen und Technische Kompetenzen: Techniken/Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und der Präsentation.
2. Jahr: Analysieren und Transferieren
- Besuch von Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Geländepraktika
- Modulprüfungen
Ziele: Vertiefung der erworbenen Kompetenzen und konzeptionelle Kompetenz zur Problemidentifikation; Strukturierung von Problemfeldern; Erarbeitung von Problemlösungen; Anwendung von Theorien und Konzepten auf Einzelfälle; graphische und kartographische Präsentation von Ergebnissen.
3. Jahr: Konzipieren
- Besuch von Übungen, Seminaren und Projektstudien
- Modulprüfungen, Bachelor-Arbeit und Bachelor-Prüfung
Ziele: Vertiefung der erworbenen methodischen und technischen Kompetenzen, konzeptionelle Kompetenz für eigenständige fallbezogene Problemanalysen und Problemlösungen, empirische Datengewinnung und Datenauswertung; Planung und Durchführung von Fallstudien; Projektplanung und soziale Kompetenzen wie Kooperations- und Teamfähigkeit; Perspektivenwechsel; Verantwortung; Fähigkeit zur Reflexion der eigenen wissenschaftlichen Arbeit.
Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Vorgeschriebene Praktika
Im Bachelorstudiengang ist ein außeruniversitäres berufsbezogenes Praktikum durchzuführen.Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.
Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.
Fremdsprachenkenntnisse
Aktive und passive Englischkenntnisse zur Lektüre englisch-sprachiger Texte und zum Besuch englischsprachiger Lehrveranstaltungen werden vorausgesetzt. Bei Geländeexkursionen im Ausland sind Kenntnisse der Landessprache von Vorteil.Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte
Sie können sich über dieses Fach im Rahmen der Schüler- und Studienfachinformation BISS - Studienfächer gezielt kennenlernen informieren.BISS bedeutet 'Betreute Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie andere Studieninteressierte'. BISS richtet sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.
Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.
Berufsfelder
- Geoökologischer Arbeitsbereich (Natur- und Landschaftsschutz, Landschaftsplanung, Bodenschutz/ Bodensanierung, Altlastenuntersuchung und -sanierung, standortgerechter Landbau, Gewässerschutz)
- Stadt- bzw. raumplanerischer Arbeitsbereich (Planung und Organisation in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Touristik, Einzelhandel, Industrie, Entwicklungshilfe, Medien und Kommunikation) und
- übergreifend: Geoinformationssysteme.