Sprache, Kultur, Translation (B.A.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Abschluss:

Bachelor of Arts (B.A.)

Ein-Fach-Bachelor

Regelstudienzeit:

6 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Die Fächer Englisch, Französisch und Spanisch werden nur zum Wintersemester angeboten.
Auch in den anderen Fächern wird der Studienbeginn zum Wintersemester empfohlen, da nur dann die entsprechenden Module angeboten werden, die Grundkompetenzen vermitteln.

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat am Fachbereich 06

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal) 

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. bis 01.09.

Sommersemester 01.12. bis 01.03.

Master:

Konferenzdolmetschen (M.A.)

Sprach, Kultur und Translation (M.A.)

Fachbereich:

Fachbereich 06 - Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft

Prüfungsordung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

 

 

Gegenstand

Der Bachelorstudiengang Sprache, Kultur, Translation ist primär auf das Übersetzen ausgerichtet und bietet einen internationalen akademischen Abschluss, der sowohl für den direkten Einstieg ins Berufsleben als auch als Grundlage für weiterführende Studien an einer Universität in Deutschland oder im Ausland geeignet ist. Übersetzer/innen beschäftigen sich in erster Linie mit geschriebenen Texten. Sie übertragen Fach- und Gebrauchstexte aller Art, z. B. Geschäftskorrespondenz, Bücher, Gutachten, Verträge und Prospekte. Übersetzer/innen sollten generell ein sehr sicheres Stilgefühl haben. Sie müssen Texte vor allem adressaten- und funktionsgerecht übertragen können.

Studienaufbau

  • insgesamt 15 Module
  • mit einer Fremdsprache (wenn F1 Deutsch oder Englisch ist), mit zwei Fremdsprachen (F1, F2) oder mit drei Fremdsprachen (F1,F2, F3)
  • modularisierter Studienaufbau
  • studienbegleitende Modulprüfungen, schriftliche Bachelorarbeit und mündliche Abschlussprüfung
  • Ziel: Erwerb und Vertiefung der sprachlichen, kulturellen und translatorischen Kompetenz; Einarbeitung in die jeweiligen Wissenschaften

Fächerangebot

Der B.A.-Studiengang mit seiner modularisierten und flexiblen Struktur ermöglicht es den Studierenden, eine Vielzahl von Kombinationen auszuwählen und so eigene Studienschwerpunkte zu setzen. Die Pflichtmodule „Kulturwissenschaft“, „Sprachwissenschaft“ sowie das sprachübergreifende Modul „Translationswissenschaft“ führen in die jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen ein und unterstützen hierdurch die kognitiven Prozesse beim Übersetzen und Dolmetschen. Die studienbegleitenden Modulprüfungen zum Abschluss der einzelnen Module ermöglichen den Studierenden eine kontinuierliche Leistungskontrolle.

Sachfächer

Die Studierenden belegen im Bachelor-Studiengang ein Sachfach (Informationstechnologien, Medizin, Recht, Technik oder Wirtschaft), anhand dessen ihnen in exemplarischer Form die Grundlagen und Grundfragen des jeweiligen Fachgebietes sowie die methodischen Voraussetzungen für die Einarbeitung in die jeweilige Terminologie aufgezeigt werden und somit die Basis für eine selbstständige Einarbeitung in andere Fachgebiete geschaffen wird.

Weitere Wahlpflichtmodule

Je nach Anzahl der gewählten Fremdsprachen kann der Wahlpflichtbereich bis zu drei Module umfassen. Diese Wahlpflichtmodule sind aus dem Lehrangebot des FTSK frei wählbarund dienen den Studierenden zur Bildung individueller Schwerpunkte. Es kann aus dem Lehrangebot der ersten, zweiten und ggf. dritten Fremdsprache sowie aus dem fächerübergreifenden Angebot (z.B. Interkulturelle Kommunikation, Literatur- und Medienübersetzen,Tourismus) gewählt werden. Auch ein Praktikum kann als Wahlmodul anerkannt werden. Für Auslandssemester können pauschal bis zu 2Wahlpflichtmodule (max. 24 LP) angerechnet werden. Studierenden, die nach einem erfolgreichen Bachelorabschluss im Masterstudiengang Konferenzdolmetschen weiterstudieren möchten, werden Wahlpflichtmodule im Bereich Dolmetschen empfohlen.

Sprachkombinationen

Grundsprachen (G), Erstfächer (F1), Zweitfächer (F1) und Drittfächer (F3)

Die folgende Tabelle bezieht sich auf die möglichen Sprachkombinationen im B.A.-Studiengang Sprache, Kultur,Translation:


Grundsprache (G)
(Mutter- bzw.
Trägersprache)
Fremdsprache 1 (F1) /
Fremdsprache 2 (F2)
Fremdsprache 3 (F3)
Arabisch
 x
   x
Deutsch x
               x [nur F1]
 
Englisch  x  x  
Französisch  x  x  x
Italienisch
 x  x  x
Neugriechisch
 x  x  x
Niederländisch
   x  x
Polnisch
 x  x  x
Portugiesisch
   x  
Russisch  x  x  x
Spanisch
 x x
 

Studierende, deren G-Sprache nicht Deutsch ist, belegen Deutsch als F1 und können ggf. noch eine F2 und/oder F3 dazu wählen.

Modulaufstellung im B.A. mit zwei Fremdsprachen

Nr
 Modul
SWS
LP
   Pflichtmodule (Fremdsprache 1)
   
 1  Fremdsprachliche Kompetenz (F1) 8
 12
 2  Sprachwissenschaft (F1)  4  9
 3  Kulturwissenschaft (F1)  4  9
 4  Translatorische Kompetenz (F1)  4-8  12
 5  Translatorische Kompetenz (F1)  4-8  12
   Pflichtmodule (Fremdsprache 2)    
 6  Fremdsprachliche Kompetenz (F2)  8  12
 7  Sprachwissenschaft (F2)  4  9
 8  Kulturwissenschaft (F2)  4  9
 9  Translatorische Kompetenz (F2)  4-8  12
 10  Translatorische Kompetenz (F2)  4-8  12
   Pflichtmodule (sprachenübergreifend)    
 11  Sachfach  8  12
 12  Translationswissenschaft  6  12
   Wahlpflichtmodule    
 13  Wahlpflicht 1
 4-8  12
 14  Wahlpflicht 2
 4-8  12
 15  Wahlpflicht 3
 4-8  12
   Abschlussmodul    
   Mündliche Bachelorprüfung    3
   Bachelorarbeit    9
     74-102  180

Tabellarische Abbildungen mit anderen wählbaren Modellen im B.A.-Studiengang Sprache, Kultur,Translation sind in der Prüfungsordnung zu finden.

Auslandsstudium

Ein Auslandssemester ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen. Austauschbeziehungen bestehen mit mehr als 100 Universitäten weltweit. Allein im Rahmen des Sokrates-Programms kooperiert der FTSK mit über 60 Universitäten in 17 europäischen Ländern. Wichtige Informationsquellen sind die Hochschullehrer/innen,die über eigene Kontakte im Ausland verfügen, und besonders die so genannten Austauschbeauftragten des Fachbereichs 06.

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden.
Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Praktika

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern. Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise

Voraussetzungen für Englisch, Französisch und Spanisch sind fremdsprachliche Kenntnisse auf dem Niveau TELC B1. Aktuelle Informationen zu den erforderlichen Kenntnissen in den anderen Sprachen können den einzelnen Merkblättern auf der FTSK-Homepage entnommen werden.

Für einzelne Fächer kann eine Zulassungsbeschränkung (Numerus clausus) bestehen. Bitte konsultieren Sie vor Bewerbung unsere Homepage.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Multinationale bzw. exportorientierte Unternehmen, internationale Institutionen, Bundes- und Landesbehörden. Vor Gericht und bei der Polizei arbeiten öffentlich bestellte Dolmetscher/innen. Übersetzer/innen arbeiten außerdem in Sprachendiensten sowie als Fachübersetzer/innen in der Industrie, als Lektor/innen in Verlagen, in den Bereichen Medien, Touristik usw. Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen sind zudem häufig freiberuflich tätig. Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de
Inhalte durchsuchen

www.uni-mainz.de/studium
*uni-mainz.de



Zum Inhalt der Seite springen Zur Navigation der Seite springen