Turkologie (B.A.)
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Das Wichtigste auf einen Blick: |
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Abschluss: |
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Regelstudienzeit: |
6 Semester |
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Studienbeginn: |
Winter- und Sommersemester Es wird ein Studienbeginn zum Wintersemester empfohlen, da Modul1 nur zum Wintersemester beginnt. |
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Zulassungsbedingungen: |
zulassungsfrei |
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Bewerbung: |
in Kombination mit einem zulassungsfreien Kernfach
in Kombination mit einem zulassungsbeschränkten Kernfach
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Bewerbungsfrist: |
Wintersemester: 01.06. – 01.09. Sommersemester: 01.12. – 01.03. |
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Homepage: |
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Fachbereich: |
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Prüfungsordnung: |
Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen. |
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Akkreditierung: |
Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar. |
Gegenstand
Die Turkologie befasst sich mit den Sprachen und Kulturen der Türkvölker in Vergangenheit und Gegenwart. Außer dem Türkischen der Türkei und dessen Vorläufer, dem Osmanischen, sind auch die Sprachen und Kulturen der anderen Türkvölker Gegenstand der Turkologie. Die Sprecher der Türksprachen sind über ein Areal verbreitet, das von Südosteuropa über den Vorderen Orient, Zentralasien und Russland bis nach China und in die Mongolei reicht. Daneben beschäftigt sich die Turkologie auch mit türkischen Migranten außerhalb dieses traditionellen Siedlungsgebietes.
Ein zentraler Studieninhalt des B.A. Beifaches Turkologie sind Lehrveranstaltungen zum Spracherwerb Türkisch. Kenntnisse der türkischen Sprache sind Grundvoraussetzung für die Beschäftigung mit allen Aspekten der türkischen Kultur. Begleitend dazu werden den Studierenden in Lehrveranstaltungen Kenntnisse der Geschichte der Türkvölker, zu Geschichte, Politik und Religion des Osmanischen Reiches sowie zu Geschichte, Gesellschaft und Politik der Türkischen Republik vermittelt. Im Rahmen der Übungen zur Konversation und Landeskunde erhalten die Studierenden Einblick in die türkische Alltagskultur und türkische Umgangsformen und erwerben landeskundliches Basiswissen. Studienbestandteil sind zudem Lehrveranstaltungen zur Typologie und historischen Entwicklung der Türksprachen sowie zum Osmanisch-Türkischen. Damit erhalten die Studierenden solide Kenntnisse der türkischen Sprache und Kultur.
Auf fortgeschrittenen Studienstufen (derzeit Promotion) befasst sich die Turkologie mit allen Aspekten der Sprachen und Kulturen sämtlicher Türkvölker.Studienaufbau
Das Studium des Bachelor-Beifaches untergliedert sich in sechs aufeinander aufbauende Module zu je 10 Leistungspunkten.Modul 1: Türkisch 1
Übungen zur türkischen Grammatik, zur Konversation und Landeskunde und Übersetzung (Türkisch-Deutsch und Deutsch-Türkisch)Modul 2: Türkisch 2
Vertiefung der Kenntnisse aus Modul 1Modul 3: Sprache und Geschichte
Weitere Übungen zur türkischen Grammatik und zur Konversation und Landeskunde, Lehrveranstaltung zur Geschichte der TürkvölkerModul 4 Grundlagen der Turkologie (Beifach) 1
Lehrveranstaltungen zur Geschichte, Gesellschaft und Politik der Republik Türkei, zur Struktur und historischen Entwicklung der Türksprachen sowie zur türkischen Literatur der Gegenwart.Modul 5: Grundlagen der Turkologie (Beifach) 2
Vertiefung der Kenntnisse zur Struktur und historischen Entwicklung der Türksprachen, Lehrveranstaltungen zum Osmanisch-Türkischen und zu Geschichte, Politik und Religion des Osmanischen Reiches. Modul 6: Sprache und Kultur der Türkvölker Lehrveranstaltungen zur türkischen Literatur und zur Typologie islamischer Sprachen, osmanische Lektüre.Auslandsstudium
Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.Praktika
Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern. Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.Information/Beratung
Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.
Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.
Berufsfelder
Bedarf an turkologisch qualifizierten Arbeitskräften gibt es in den folgenden Berufsfeldern:- Wissenschaft
- Gesellschaft
- Medien
- Kultur
- Politik
Innerhalb dieser Berufsfelder sind unter anderem Tätigkeiten auf folgenden Gebieten vorstellbar:
- Turkologische Forschung: Universitäten und andere Forschungseinrichtungen, national und international (bei zielgerichteter Fortsetzung des Studiums über den BA-Bereich hinaus)
- Betreuung türkischer Migranten
- Interkulturalität
- Sozialarbeit
- Muttersprachlicher Ergänzungsunterricht Türkisch
- Deutsch als Fremdsprache (bei entsprechender ergänzender Qualifizierung)
- Beratung von Ministerien und anderen politischen Gremien z.B. bei der Erstellung von Lehrplänen, Curricula, Islamkonferenz etc.
- Auswärtiger Dienst
- Wirtschaft: international operierende Wirtschaftsunternehmen, Industrie- und Handelskammern
- Kultur- und Bildungseinrichtungen
- Medien: Experten für türkische Kultur, Geschichte, Politik (insbesondere bei entsprechender Kernfach/Beifach-Kombination bzw. Zusatzqualifikation)
- Türkei und Europa
- Kriminalitätsbekämpfung, innere und äußere Sicherheit