Frauenförderung und Gleichstellung

Die Förderung von Chancengleichheit zählt zu den Profilmerkmalen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wird im Alltagshandeln gelebt. Sie ist in allen wesentlichen Leitbildern, Konzepten und in der Grundordnung verankert. Die Erfolge bestätigen die Konzepte und Maßnahmen der Gleichstellungsarbeit:

Im aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) erzielt die JGU sehr gute Platzierungen. Die Spitzengruppe belegt sie in Bezug auf den Frauenanteil an den Promotionen; ganz vorn liegt die JGU auch bei den Steigerungsraten des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur sowie der Steigerung des Frauenanteils an Professuren verglichen mit 2008. Im Gesamtranking der Universitäten erreicht die JGU damit die zweitbeste Ranggruppe; dies entspricht Platz 4 bis 12 von insgesamt 65 gelisteten Universitäten.

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen zur Gleichstellung erhielt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2014 zum vierten Mal in Folge das Prädikat "TOTAL E-QUALITY".

Eine Stärke der Gleichstellungsmaßnahmen an der JGU liegt in ihrer differenzierten Ausrichtung auf die verschiedenen Karrierephasen von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Insbesondere die kritische Mid-Career-Phase nach der Promotion liegt im Fokus der Arbeit: Das Programm weiblicher Wissenschaftsnachwuchs (ProWeWin) und die fachspezifischen Mentoring-Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen (Medizin, MINT, Geistes- und Sozialwissenschaften) bieten ein breit gefächertes Angebot für die Zielgruppe.

Zentrale Einrichtungen zur Förderung der Gleichstellung an der JGU sind die Gleichstellungsbeauftragte des Senats, die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche, der Ausschuss für Gleichstellungsfragen und die Stabsstelle Büro für Frauenförderung und Gleichstellung.