Nobelpreisträger Werner Otto Theodor Forßmann

Den Nobelpreis in Medizin 1956 erhielten Werner Otto Theodor Forßmann, André Frédéric Cournand und Dickinson W. Richards für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem.

Werner Forßmann (1904-1979) führte bereits 1929 als Assistenzarzt der Auguste-Victoria-Klinik (heute Werner-Forßmann-Krankenhaus) in Eberswalde nahe Berlin im Selbstversuch die erste Herzkatheterisierung durch. Seine Verdienste für die Therapeutische Herzchirurgie wurden 1954 schließlich mit der Verleihung der Leibniz-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gewürdigt. Zudem wurde ihm in Anerkennung seiner Arbeit das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband verliehen.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ernannte Werner Forßmann im Jahr 1956 zum Honorarprofessor.