Univ.-Prof. MANUEL FISCHER-DIESKAU

Professor für Violoncello und Kammermusik


Manuel Fischer-Dieskau, als Sohn der Cellistin Irmgard Poppen und des Sängers Dietrich Fischer-Dieskau 1963 in Berlin geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin bei Wolfgang Boettcher und ergänzte seine künstlerische Ausbildung bei Janos Starker an der Indiana University in Bloomington, USA, bei William Pleeth in London sowie bei Arto Noras in Helsinki.

Bereits mit 24 Jahren wurde Fischer-Dieskau Solocellist des Sinfonieorchesters des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg. Ein Jahr später begann er seine Tätigkeit als Mitglied des international renommierten Cherubini-Quartetts, mit dem er von 1989-1995 auf fast allen bedeutenden Podien der Welt konzertierte und zahlreiche CD-Produktionen aufnahm. Von 1998-2007 war er 1. Solocellist im Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks (heute Deutsche Radio Philharmonie). Seit 1996 ist Fischer-Dieskau außerdem Cellist des Mullova-Ensembles, mit dem er seither europaweit konzertiert und bereits zwei CDs mit Werken von Bach und Schubert veröffentlicht hat.

Fischer-Dieskau, der bei vielen internationalen Festivals zu Gast ist und Meisterkurse im In- und Ausland gibt, übernahm bereits 2007 eine befristete Professur für Violoncello und Kammermusik an der Hochschule für Musik Mainz (HfMM) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bevor er zum 5. September 2012 zum Universitätsprofessor auf Lebenszeit berufen wurde.

An der Hochschule für Musik Mainz hat er bereits zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen. So gründete er mit Studierenden seiner Klasse das Celloensemble UNICELL, die Konzertreihe "Campus Concerts" - in der sich einmal im Semester Dozenten der HfMM im Rahmen eines Konzerts der Öffentlichkeit vorstellen - sowie zwei neue Vortragsreihen mit Studierenden, die jedes Semester stattfinden: die "Etüdensoirée" und die Reihe "Musik in ihrem Kontext", in der Studierende die von ihnen vorgetragenen Werke in Bild und Text präsentieren.

Musikalischer und wissenschaftlicher Werdegang

September 2012
Berufung zum Universitätsprofessor auf Lebenszeit für Violoncello und Kammermusik an die Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2008-2012
Universitätsprofessor auf Zeit für Cello und Kammermusik an der Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2006
Meisterkurs für Cello und Kammermusik beim "Festival au Moulin d’Andé", Frankreich
Gastdozent bei den "4. Internationalen Tagen für Interpretation und Aufführungspraxis" an der Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken

2005-2012
Lehrbeauftragter für Cello an der Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken

2002-2005
Dozent für Cello und Kammermusik beim Schleswig-Holstein Festivalorchester, Salzau

1998-2007
1. Solocellist, Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks

seit 1996
Cellist des Mullova-Ensembles

1996-1998
Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks

1993-1995
Meisterkurse an der Hochschule für Künste Bremen, der Hochschule für Musik Freiburg sowie der Faculty of Music der University of Toronto, Kanada

1989-1995
Cellist des Cherubini-Quartetts

1988-1989
Solocellist, NDR Sinfonieorchester, Hamburg

1988
Privatstudium bei William Pleeth, London, Großbritannien

1987-1988
Studium bei Prof. Arto Noras, Helsinki, Finnland

1986-1987
Chamber Orchestra of Europe

1985-1986
Artist Diploma Studies, Indiana University Bloomington, USA, bei Maestro Janos Starker
Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

1980-1984
Studium des Fachs "Cello" an der Hochschule der Künste Berlin, Klasse Prof. Wolfgang Boettcher

1979-1980
European Youth Orchestra

Schwerpunkte in der Lehre

  • Technische Grundausbildung am Instrument
  • Erarbeiten der wichtigsten Werke des Repertoires für Violoncello
  • Einbeziehung musikwissenschaftlicher und musiktheoretischer Hintergrundinformationen zu den Werken
  • Erörterung aller relevanten Fragen zur Interpretation eines musikalischen Werkes
  • Unterricht von Kammermusikensembles

Diskografie (Auswahl)

  • Carl Reinecke: Sämtliche Sonaten für Violoncello und Klavier (Connie Shih, Klavier, MDG)
  • Franz Schubert: Oktett (Mullova-Ensemble, ONYX)
  • Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps (Yvonne Loriod, C.Poppen, W.Meyer, EMI)
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sämtliche Streichquartette (Cherubini-Quartett, EMI)
  • Robert Schumann: Sämtliche Streichquartette (Cherubini-Quartett, EMI)
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Univ.-Prof. Manuel Fischer-Dieskau

Kontakt Kontakt
Univ.-Prof. Manuel Fischer-Dieskau
Hochschule für Musik
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 173 5630487

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