Univ.-Prof. Dr. THOMAS RIGOTTI

Professor für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie


Thomas Rigotti, 1974 in Weilheim i. OB geboren, studierte nach seinem Abitur Psychologie an der Universität Leipzig. Nach Abschluss seines Studiums zum Diplom-Psychologen war er ab 2002 zunächst Projektmitarbeiter im europäischen Forschungsprojekt "PSYchological CONtracts across Employment Situations" (PSYCONE) an der Leipziger Uni, bevor er dort 2007 eine Haushaltsstelle am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie übernahm. Für seine Dissertation zum Thema "Psychological contracting: Antecedents, consequences, and refinements", mit der Rigotti 2008 in Leipzig ("magna cum laude") promovierte, zeichnete ihn die Deutsche Gesellschaft für Psychologie mit dem Promotionspreis der Fachgruppe Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie aus.

Nach seiner Promotion war er bis 2012 an der Universität Leipzig verstärkt in der Forschung tätig. So war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in zwei verschiedenen Forschungsprojekten ("Aufstiegskompetenz" und "Restrukturierung in Deutschland, Qualitative Analyse, Systematisierung und Typologie") und leitete selbst die Projekte "Arbeitsunterbrechung und Multitasking" und "Rewarding and sustainable health promoting leadership". Doch nicht nur in der Forschung konnte sich Rigotti ausweisen - zwischen 2006 und 2012 hatte er mehrere Lehraufträge an der Technischen Universität Kaiserslautern und an der Universität Hamburg inne. In den Jahren 2011-2013 leitete er an der Universität Leipzig das Erasmus Intensiv Programm "Shift it! Shaping Healthy Work in Future". Darüber hinaus verlieh ihm die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V. den Theodor-Litt-Preis 2012 für besonderes Engagement in der Lehre.

Anfang 2012 übernahm Rigotti die Vertretung der Professur für Organisationspsychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, bevor er Ende 2012 die Professur für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vertrat. Zum 1. Januar 2013 wurde Rigotti zum Universitätsprofessor auf Lebenszeit für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Psychologischen Institut der JGU berufen.

In Mainz will Rigotti die Themen Multitasking und Arbeitsunterbrechungen sowie gesundheitsförderliches Führungsverhalten weiterführen und in neuen Drittmittelprojekten ausbauen. Die Studierenden möchte er mit praxisrelevanten Lehrinhalten auf den wachsenden Bedarf an Psychologinnen und Psychologen in Organisationen vorbereiten. Ein Schwerpunkt soll auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden.

Wissenschaftlicher Werdegang

Januar 2013
Berufung zum Universitätsprofessor auf Lebenszeit für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2012-2013
Vertretung der Professur für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2012
Vertretung der Professur für Organisationspsychologie am Institut für Psychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Theodor-Litt-Preis der Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V.

2011-2013
Leiter des Erasmus Intensiv Programms "Shift it! Shaping Healthy Work in Future" an der Universität Leipzig

2011-2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Restrukturierung in Deutschland, Qualitative Analyse, Systematisierung und Typologie" an der Universität Leipzig, gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

2010-2013
Leiter des Forschungsprojekts "Rewarding and sustainable health promoting leadership" an der Universität Leipzig, gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

2009-2012
Leiter des Forschungsprojekts "Arbeitsunterbrechungen und Multitasking" an der Universität Leipzig, gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

2009-2011
Leiter des Praxisprojekts "CarDEA - Wie gesund macht Arbeit?", gefördert durch die BayerCrop Science AG, Frankfurt am Main
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Aufstiegskompetenz" an der Universität Leipzig, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

2008-2012
Lehraufträge an der Universität Hamburg

2008
Promotion ("magna cum laude") in Psychologie an der Universität Leipzig
Titel der Dissertation: "Psychological contracting: Antecedents, consequences, and refinements"
Promotionspreis der Fachgruppe Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

2007-2011
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Leipzig

2006-2010
Lehraufträge an der TU Kaiserslautern

2002-2006
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im europäischen Forschungsprojekt "PSYchological CONtracts across Employment Situations" (PSYCONES) an der Universität Leipzig

2002
Diplom in Psychologie an der Universität Leipzig
Titel der Diplomarbeit: "Berufliche Veränderungsbereitschaft bei an- und ungelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern"

1996-2002
Studium der Psychologie an der Universität Leipzig

Mitgliedschaften

  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  • International Association of Applied Psychology (IAAP)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
  • Deutsches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)
  • European Association of Work and Organizational Psychology (EAWOP)

Forschungsschwerpunkte

  • Auswirkungen der Flexibilisierung von Arbeit und Beschäftigungsverhältnissen (Befristete Beschäftigung, Psychologische Verträge, Organisationale Fairness)
  • Entwicklungs- und gesundheitsförderliches Führungsverhalten
  • Altersdifferenzierte Betrachtung von Arbeitsunterbrechungen und Multitasking und Auswirkungen auf psychische Beanspruchung und Gesundheit
  • Typologisierung und Erforschung differentieller Effekte von Restrukturierungsmaßnahmen in Organisationen

Publikationen (Auswahl)

  • Baethge, A., & Rigotti, T. (in press). Interruptions to work flow: Their relationship with irritation and satisfaction with performance, and the mediating roles of time pressure and mental demands. Work & Stress.
  • Scheel, T., Rigotti, T., & Mohr G., (in press). Training and performance of a diverse workforce. Human Resource Management.
  • Bernhard-Oettel, C., Rigotti, T., Clinton, M., & De Jong, J. (in press). Job insecurity and well-being in the temporary workforce: Testing volition and contract expectations as boundary conditions. European Journal of Work and Organizational Psychology.
  • Clinton, M., Bernhard-Oettel, C., Rigotti, T. & De Jong, J. (2011). Expanding the Temporal Context of Research on Non-Permanent Work: Previous Experience, Duration of and Time Remaining on Contracts and Employment Continuity Expectations. Career Development International, 16(2), 114-139.
  • Rigotti, T., Korek, S. & Otto, K. (Hrsg., 2010). Gesund mit und ohne Arbeit. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Jacobshagen, N., Rigotti, T., Semmer, N. K. & Mohr, G. (2009). Irritation at School: Reasons to initiate strain management earlier. International Journal of Stress Management, 16(3), 195-214.
  • Rigotti, T. (2009). Enough is Enough? Threshold models for the relationship between psychological contract breach and job related attitudes. European Journal of Work and Organizational Psychology, 18, 442-463.
  • Rigotti, T., Schyns, B. & Mohr, G. (2008). A short version of the occupational self-efficacy scale: Structural and construct validity across five countries. Journal of Career Assessment, 16(2), 238-255.
  • Rigotti, T., Otto, K. & Mohr, G. (2008). Die Bedeutung von organisationaler Gerechtigkeit für das Beanspruchungserleben in Abhängigkeit von Kontextbedingungen: Ein Mehrebenenansatz. Wirtschaftspsychologie, 10(2), 24-33.
  • De Cuyper, N., De Jong, J., De Witte, H., Isaksson, K., Rigotti, T. & Schalk, R. (2008). Literature review of theory and research on the psychological impact of temporary employment: Towards a conceptual model. International Journal of Management Reviews, 10(1), 25-51.
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Psychologisches Institut
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 6131 39-39246
Fax +49 6131 39-39249

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