Internationalisierung der JGU

Globale Vernetzung ist für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Selbstverständlichkeit und eine der wesentlichen Voraussetzungen für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Als internationaler Ort des Forschens und Lehrens hat sie sich in ihrem Leitbild und in ihrem Strategiekonzept der Grenzüberschreitung zwischen den Nationen und Kulturen in besonderer Weise verpflichtet. Dabei versteht sie Internationalisierung als Querschnittsaufgabe, die in allen Wissenschafts- und Verwaltungsbereichen verankert ist und die sie auf allen Qualifizierungsebenen fördert: Die internationale Arbeit ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt sie durch rund 150 Partnerschaftsabkommen mit anderen Hochschulen auf allen Kontinenten. Hinzu kommen fast 700 Kooperationen mit europäischen Hochschulen im ERASMUS-Programm zum Austausch von Studierenden, Lehrenden und anderen Beschäftigten. In diesem Programm belegt die JGU seit Jahren Spitzenpositionen. Zu den Schwerpunktregionen ihres Wissenschaftler- und Studierendenaustauschs gehören in Europa Frankreich und Polen sowie außerhalb von Europa die USA, Südkorea und China.

In jedem Studiengang der JGU ist es möglich, ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Darüber hinaus gibt es an der JGU spezielle Studiengänge und Module, die gemeinsam mit ausländischen Hochschulen angeboten werden. Mit mehr als 650 fremdsprachigen Lehrveranstaltungen und zahlreichen Fremdsprachenkursen bereitet die JGU ihre Studierenden auf den internationalen Arbeitsmarkt vor.

Interkulturalität als Forschungsthema

Ein Alleinstellungsmerkmal der JGU in puncto Internationalisierung stellt der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim dar. Er ist nicht nur eine der führenden europäischen Ausbildungsstätten für Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie für Übersetzerinnen und Übersetzer, sondern greift Interkulturalität auch in großer Breite als Forschungsthema auf. Letzteres gilt auch für das Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) – eine interdisziplinäre Forschungsplattform der JGU, die den interkulturellen Dialog auf dem Campus wissenschaftlich begleitet.

Die Internationalisierungsstrategie der JGU orientiert sich an den drei folgenden Zielen:

  • Stärkung der Spitzenforschung: Die JGU festigt ihre internationalen Partnerschaften durch einen regelmäßigen Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und steigert ihre Reputation und Attraktivität für internationale Studierende, Forscherinnen und Forscher.
  • Ausbildung der Studierenden zu "Global Citizens": Die JGU bereitet ihre Studierenden auf ein Leben in globalisierten Kontexten vor. Sie bildet ihre Studierenden zu aufgeklärten, weltoffenen Bürgern aus, die in der Lage sind, im internationalen Wettbewerb zu bestehen.
  • Reflexion von Internationalität und Interkulturalität: Die JGU macht diese Themen zu Forschungs- und Lehrgegenständen.

Bei der Umsetzung der Internationalisierungsstrategie arbeiten die Abteilung Internationales, die Stabsstelle Forschung und Technologietransfer, die Partnerschaftsbeauftragten, die ERASMUS-Koordinatorinnen und -Koordinatoren sowie mehr als 30 Beratungsstellen Hand in Hand. Die JGU unterstützt ihre Mitglieder bei der Internationalisierung durch eigene Fördermittel und bietet ihren ausländischen Gästen einen umfassenden "Welcome Service".