Daten und Fakten
Wissenschaft und Forschung
Im Academic Ranking of World Universities (ARWU) 2012 zählt die Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu den 75 forschungsstärksten weltweit. Unter den deutschen Universitäten ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf einem der Plätze 9 bis 14, im Bereich Naturwissenschaften und Mathematik sogar unter den besten acht.
Studium und Lehre
Die JGU zählt im Wintersemester 2012/13 mehr als 36.200 Studierende aus über 130 Nationen. Mit 84 Studienfächern mit insgesamt 219 Studienangeboten, darunter 95 Bachelor- und 101 Masterstudiengängen sowie 6 Zusatz-, Aufbau- und Erweiterungsstudiengängen, bietet die JGU eine außergewöhnlich breite Palette an Studienmöglichkeiten.
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Exzellenzinitiative
In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz erfolgreich abgeschnitten. Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats sowie die zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder haben den Exzellenzcluster "Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter" (PRISMA) sowie die Graduiertenschule "MAterials Science IN MainZ" (MAINZ) mit einem Fördermittel-Gesamtumfang von voraussichtlich 50 Millionen Euro bis 2017 bewilligt
Wissenschaftlicher Nachwuchs
An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz werden jährlich ca. 600 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler promoviert, davon 51 Prozent Frauen. Neben der Exzellenz-Graduiertenschule MAINZ gibt es derzeit an der JGU 18 weitere, durch Drittmittel geförderte Graduiertenkollegs.
Internationales
Die JGU verfügt über ein Netzwerk von 145 Kooperationen mit Partnerhochschulen auf allen Kontinenten. Außerdem unterhält die JGU fast 700 Kooperationen mit europäischen Partnerhochschulen im ERASMUS-Programm. 4.000 Studierende der JGU – elf Prozent ihrer Gesamtstudierendenzahl – kommen aus dem Ausland.
Gleichstellung
Besonders hoch ist an der JGU der Anteil von Frauen bei den Promotionen (JGU: 51 Prozent, Bundesdurchschnitt: 44 Prozent), Juniorprofessuren (JGU: 45 Prozent, Bundesdurchschnitt: 37 Prozent) und Habilitationen (JGU: 33 Prozent, Bundesdurchschnitt: 24 Prozent). Auch der Frauenanteil bei den Professuren (JGU: 22 Prozent, Bundesdurchschnitt: 18 Prozent) liegt über dem Bundesdurchschnitt.
Personal
Im Jahr 2010 war die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 10.750 (Landes-)Beschäftigten (inklusive Universitätsmedizin) - davon 3.248 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (ohne Drittmittel-Personal), darunter 515 Professorinnen und Professoren, in mehr als 150 Instituten und Kliniken - der größte Arbeitgeber in der Landeshauptstadt Mainz und der zweitgrößte im Bundesland Rheinland-Pfalz.
Finanzen
Die Forschungsleistung der JGU im nationalen und internationalen Wettbewerb zeigt sich in einer stetig steigenden Drittmitteleinwerbung. Drittmittel-Ausgaben ohne Stiftungsprofessuren in 2010: 86.663.344 Euro. Der Landeszuschuss JGU ohne Universitätsmedizin* hatte in 2010 die Höhe von 183.993.165 Euro, der Landeszuschuss der Universitätsmedizin (nur Forschung und Lehre, ohne Drittmittel)* betrug 85.606.851 Euro.
*ohne Sachspenden, inkl. Mittel für Forschung und Lehre der UM; Angabe bereinigt um RLP-Spezifika wie Beihilfe, Versorgung, Finanzierungsfonds, Flächenmanagement.
