Persönlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Nobelpreisträger

Die im Jahr 1900 eingerichtete Nobelstiftung geht auf den schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel (1833-1896) zurück. Seinem Testament entsprechend soll der von der Stiftung finanzierte Nobelpreis jährlich zu gleichen Teilen für herausragende Leistungen in den Gebieten Physik, Chemie, Literatur, Friedensbemühungen und Physiologie bzw. Medizin verliehen werden. Der Nobelpreis wurde erstmals im Jahr 1901 vergeben und gilt heute als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen. Er wird jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, verliehen.

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Leibniz-Preisträger

Der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, eigentlich Förderpreis für deutsche Wissenschaftler im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, kurz Leibniz-Preis, ist benannt nach dem Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716). Er wird seit 1986 jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an in Deutschland arbeitende Wissenschaftler aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen verliehen.

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Alexander von Humboldt-Professuren

Die Alexander von Humboldt-Professur ist eine Auszeichnung weltweit führender ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete, die mithilfe des Preises eingeladen werden, mit ihren wissenschaftlichen Leistungen nachhaltig zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Deutschland beizutragen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Internationalen Forschungsfonds für Deutschland finanzierte Alexander von Humboldt-Professur ermöglicht die Durchführung langfristiger zukunftsweisender Forschungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland.

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Stiftungsprofessorinnen und -professoren

Aus Anlass des 600. Geburtstags von Johannes Gutenberg im Jahr 2000 haben die "Freunde der Universität Mainz e.V." die Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur als gemeinnützige Stiftung eingerichtet. Sie wollen damit das Ansehen und die Attraktivität der Universität Mainz fördern. Die Gastprofessur soll in Forschung und Lehre neue Akzente setzen, der Öffentlichkeit das Bild einer lebendigen Wissenschaft vermitteln und zugleich die Auseinandersetzung mit aktuellen Problemstellungen ermöglichen.

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Ehrendoktoren

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz kann nach den Regeln ihrer Grundordnung die Ehrendoktorwürde an "herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens" vergeben. Dies setzt eine Dreiviertelmehrheit der Stimmen des Akademischen Senats voraus. Diese Auszeichnung wurde bisher erst zweimal verliehen - an den ehemaligen französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing und an den Film- und Theaterschauspieler Mario Adorf. Darüber hinaus verleihen auch die Fachbereiche und Institute der JGU Ehrendoktorwürden.

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Ehrensenatorinnen und -senatoren

Mit der Ehrensenatorenwürde kann die JGU Hochschulmitglieder auszeichnen, die sich in besonderem Maße um die Universität verdient gemacht haben. Zu den Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der JGU zählen unter anderem Fabrikant Albert Boehringer, der ehemalige Gouverneur von Rheinhessen, Henry Guerin, Walther Kalkhof-Rose, der erste Präsident der JGU, Univ.-Prof. Dr. Peter Schneider, sowie Albert Stohr, ehemals Bischof zu Mainz.

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Ehrenbürgerinnen und -bürger

Mit der Ehrenbürgerwürde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ehrt die Hochschule Personen, die sich um Wissenschaft oder Kunst besonders verdient gemacht haben. Zu den Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern der JGU zählen unter anderem Otto Boehringer, Bundesminister a.D. Dr. Hans Friderichs, Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, Seine Exzellenz Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz und der Schriftsteller Carl Zuckmayer.

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Medailleninhaberinnen und -inhaber

Mit der Diether von Isenburg-Medaille zeichnet die JGU Freunde und Förderer der Universität Mainz aus. Verdiente Mitglieder der Hochschule, die sich durch ihr außergewöhnliches Engagement in besonderer Weise für die Belange der Universität eingesetzt haben und dazu beitragen, das Ansehen der Universität in der Öffentlichkeit zu stärken, ehrt der Senat mit der Ehrenmedaille der JGU. Studierenden, die sich um die Belange der Johannes Gutenberg-Universität und/oder ihrer Studierender durch außergewöhnliches Engagement im Rahmen der studentischen und/oder universitären Selbstverwaltung verdient gemacht haben und mit dazu beitragen, die Identifizierung der Studierenden mit ihrer Universität zu stärken, kann der Senat die Dr. Willy Eberz-Medaille verleihen.

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