Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zählt mit rund 33.000 Studierenden aus 120 Nationen zu den größten und vielfältigsten Universitäten Deutschlands. Mit ihrer Universitätsmedizin, ihren Hochschulen für Kunst und Musik sowie ihrem Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim vereint sie nahezu alle akademischen Disziplinen unter einem Dach. In ihren mehr als 150 Instituten und Kliniken lehren und forschen rund 4.400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter 560 Professorinnen und Professoren. Mit 75 Fächern und zahlreichen Fachkombinationen bietet die JGU mehr als 240 Studienmöglichkeiten an.

Als einzige deutsche Universität ihrer Größe beherbergt die JGU fast alle Institute auf einem innenstadtnahen Campus, auf dem auch vier Partnerinstitute der außeruniversitären Spitzenforschung angesiedelt sind: das Max-Planck-Institut für Chemie (MPI-C), das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P), das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) und das Institut für Molekulare Biologie (IMB). Der Campus der Universitätsmedizin liegt nur etwa einen Kilometer entfernt, die beiden Mainzer Institute der Leibniz-Gemeinschaft – das Institut für Europäische Geschichte (IEG) und das Römisch-Germanische-Zentralmuseum (RGZM) – liegen nur wenig weiter entfernt in der Innenstadt. Hinzu kommen zahlreiche forschende Unternehmen, die Mainz zu einem Forschungsstandort mit hoher Dynamik machen.

Weltweite Anerkennung als Forschungsuniversität

Als Forschungsuniversität genießt die JGU weltweite Anerkennung. Ihre Spitzenbereiche liegen vor allem in der Teilchen- und Hadronenphysik, den Materialwissenschaften und der translationalen Medizin, zu den besonders forschungsstarken Bereichen der Geisteswissenschaften zählen beispielhaft die Amerikanistik und die Historische Kulturwissenschaft. Ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit verdeutlicht unter anderem ihr Erfolg in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder: Im Jahr 2012 wurde der Forschungsverbund "Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter" (PRISMA) als Exzellenzcluster ausgezeichnet und die Förderung der Exzellenzgraduiertenschule "Materials Science in Mainz" (MAINZ) verlängert. Zudem bestätigen hervorragende Platzierungen in nationalen und internationalen Rankings sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen die Erfolge der Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Ein weiteres Markenzeichen der JGU ist die forschungsorientierte Lehre – die gezielte und frühzeitige Einbindung von Forschungsinhalten in die Curricula. Das gilt auch für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Auch im Wissensaustausch mit der Gesellschaft sieht die JGU eine zentrale Aufgabe. Als offene Universität bietet sie der Bevölkerung ein einmaliges Portfolio der Wissensvermittlung, das weit über die üblichen populärwissenschaftlichen Formate hinausreicht. In der Hochschulsteuerung setzt die JGU auf eine möglichst breite Partizipation ihrer Mitglieder und die Einbindung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die strategische Planung.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, gegründet im Jahr 1477, ist dem Geist ihres Namensgebers auch heute verpflichtet. Innovative Ideen zu fördern und umzusetzen; Wissen zu nutzen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern; sie zu bewegen, die Grenzen zu überschreiten – das ist der Anspruch, dem sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz stellt.

The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries



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