Allgemeine Information zum Umgang der JGU mit der Corona-Pandemie

UPDATE 06.04.2020: In einer Rundmail an alle Studierenden informieren der Präsident sowie der Vizepräsident für Studium und Lehre zu grundlegenden Fragen rund ums Studium an der JGU im Sommersemester 2020. Ein stetig aktualisiertes FAQ für Studienbewerberinnen und -bewerber, für Studienanfängerinnen und -anfänger sowie für alle Studierenden der JGU ist unter www.studium.uni-mainz.de/corona online. Zudem startet ab dem 14. April 2020 für alle Studierenden der JGU ein Moodle-Kurs zum digitalen Studieren.

UPDATE 03.04.2020: Die Länder haben sich in der Kulturministerkonferenz darauf verständigt, das Sommersemester 2020 durchzuführen. Ein Vorlesungsbeginn für den Präsenzbetrieb für das Sommersemester wurde noch nicht festgelegt. Die Länder stehen hierzu in Abstimmung, um eine einheitliche Regelung auf Maßgabe der gesundheitspolitischen Vorgaben vorzubereiten.
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Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist seit dem 24. März 2020 in Notbetrieb. Dies hat die Leitung der JGU angesichts der aktuellen Regelungen der Bundesregierung und der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina für einen temporären deutschlandweiten Shutdown entschieden.

Die JGU ist seit dem 24. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen und bis auf Weiteres vom Regelbetrieb auf einen Notbetrieb umgestellt. Konkret heißt das: Alle in zentraler und dezentraler Bewirtschaftung stehenden Gebäude auf dem Campus und in den Außenstellen sind geschlossen. Der Lehr- und Forschungsbetrieb der JGU ist für den Zeitraum des Notbetriebs eingestellt. Dies gilt nicht für den Fachbereich 04, für den die Universitätsmedizin Mainz eigene Regeln setzt, da der medizinischen Forschung und Lehre im Kontext der Krankenversorgung in diesen Zeiten besondere Bedeutung zukommen. Ausgenommen sind auch die an anderen Fachbereichen auf dem Campus betriebene Forschung und Anwendung, die in Zusammenhang mit der Krankenversorgung stehen.

Aktuelle Informationen für Studienbewerberinnen und -bewerber, Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Studierende finden sich auf der Studium-Webseite.

Die Lehrenden der JGU sind aufgerufen, digitale Angebote für die Studierenden vorzubereiten für den Fall, dass der Lehrbetrieb auch nach dem 20. April 2020 noch nicht regelhaft beginnen kann. Eine zentral eingesetzte Arbeitsgruppe bietet dabei Unterstützung an. Weitere Informationen für Lehrende der JGU finden sich auf der Lehre-Webseite.

In der Verwaltung bietet die JGU einen eingeschränkten Service an. Vor Ort auf dem Campus gewährleisten Bereitschaftsdienste die Aufrechterhaltung des Notbetriebs. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Anwesenheit vor Ort für die Aufrechterhaltung des Notbetriebs nicht notwendig ist, nehmen ihre Arbeit von zu Hause wahr. Per E-Mail oder telefonisch sind die Verwaltung und wichtige Beratungsstellen auch im Homeoffice zu erreichen. Weitere Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden sich auf der Webseite der Abteilung Personal.

 

UPDATE 19.03.2020: Aus Präventionsgründen ist der Botanische Garten auf dem Gutenberg-Campus ab sofort bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

UPDATE 19.03.2020: Der Vizepräsident für Studium und Lehre hat alle Lehrenden per E-Mail zum Umgang mit digitalen Lern- und Lehrmöglichkeiten informiert. Detaillierte Informationen zum weiteren Vorgehen sowie zu konkreten Handlungsmöglichkeiten zur Realisierung digitaler Lehre gibt es in der kommenden Woche.

UPDATE 19.03.2020: Die Hochschulleitung hat sich mit den Fachbereichen, Fakultäten und künstlerischen Hochschulen auf universitätseinheitliche Grundsätze bei der Verlängerung von Fristen bzw. der Möglichkeit des Rücktritts von schriftlichen Studien- und Prüfungsleistungen verständigt. Diese Grundsätze gelten für alle Hochschulstudiengänge der JGU sowie für Staatsexamensstudiengänge, soweit die Zuständigkeit hierfür in der JGU liegt. Bezüglich Abschlussarbeiten in Staatsexamensstudiengängen ist das entsprechende Landesprüfungsamt zuständig.
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UPDATE 18.03.2020: Die Standorte der Universitätsbibliothek Mainz bleiben ab dem 19. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. 
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UPDATE 17.03.2020: Das Studierendenwerk Mainz hat bekannt gegeben, dass ab dem 17. März 2020 die Zentralmensa, die Mensaria sowie das Café Rewi auf dem Gutenberg-Campus geschlossen bleiben. 
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Stand: 17. März 2020 // letzte Aktualisierung: 19. März 2020, 17:00 Uhr

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz beobachtet die Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus aufmerksam und nimmt die damit verbundenen Risiken sehr ernst. Zur Einschätzung der Lage und Ableitung von präventiven Maßnahmen weisen wir auf die ausführlichen Informationen und Empfehlungen des Robert Koch Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums sowie des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz hin.

Die Landesregierung hat am 13. März 2020 beschlossen, den Vorlesungsbeginn im Sommersemester 2020 auf den 20. April 2020 zu verschieben.

 

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, hat die Hochschulleitung zusätzlich folgende Regelungen getroffen:

 1.    Alle universitären Veranstaltungen bis zum 20. April 2020 werden abgesagt.
 2.    Mündliche und schriftliche Hochschulprüfungen ab Montag, 16. März 2020, sind bis auf Weiteres abgesagt. Ausgenommen sind – auf Weisung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums –  Staatsexamensprüfungen in Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Ebenfalls ausgenommen hiervon sind  Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-, Staatsexamensarbeiten, Dissertationen etc.) sowie Studien- und Prüfungsleistungen, die keine zwingende persönliche Anwesenheit an der JGU erforderlich machen. Weitere Hinweise zum Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb, insb. zur Verlängerung von Fristen bzw. des Rücktritts von schriftlichen Studien- und Prüfungsleistungen finden sich auf der Webseite der Abteilung Studium und Lehre.
 3.    Die Serviceeinrichtungen für Studierende wie z. B. der Studierenden-Service (Studierendensekretariat), die Förderabteilung, die Zentrale Studienberatung etc., werden ihre Beratungsangebote nach eigenem Ermessen verstärkt auch auf elektronische Medien, Telefon und E-Mail umstellen, um die Ansteckungsgefahr durch direkten Kontakt zu minimieren.

 

Weiterhin messen wir folgenden Maßnahmen besondere Bedeutung zu:

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der eigenverantwortlichen Handhygiene sowie Beachtung der üblichen Hust- und Nies-Etikette: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt unter www.infektionsschutz.de entsprechende Hinweise und insbesondere Hygienetipps. Die JGU achtet auf die regelmäßige Befüllung von Seifen- und Papierhandtuchspendern. Die Reinigungsdienste sind dementsprechend informiert. Hinweise auf defekte Seifenspender bitten wir direkt an die Zentralen Dienste zu richten.
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der regelmäßigen Information über Risikogebiete und Möglichkeiten der individuellen Prävention: Wir verweisen auf das Robert Koch Institut und das Bundesgesundheitsministerium.
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dem Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die etwa aufgrund einer Vorerkrankung oder allgemeinen Immunschwäche einer Risikogruppe angehören: Diese können in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten und unter Berücksichtigung der dienstlichen Erfordernisse bis auf Weiteres temporär im Homeoffice arbeiten.

 

Wenn Sie mit dem Coronavirus infiziert sind, in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben:

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Wenn Sie mit dem Coronavirus infiziert sind, ist eine Meldung an die  zwingend erforderlich.
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Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und unspezifische Allgemeinsymptome aufweisen, sind Sie verpflichtet, sich umgehend sowohl an Ihr zuständiges Gesundheitsamt (z.B. Mainz-Bingen) als auch an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden. Befolgen Sie die Anweisungen des Gesundheitsamtes. Gehen Sie nicht selbst in eine Klinik oder zu Ihrem Hausarzt.
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Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen hatten, aber keine Allgemeinsymptome aufweisen, kontaktieren Sie ebenfalls das für Sie zuständige Gesundheitsamt.
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Wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, aber keine Allgemeinsymptome aufweisen, sind Sie dazu aufgefordert, eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zudem verpflichtet, ihre/n Vorgesetzte/n sowie die zu informieren.

Weitere Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden sich auf der Webseite der Abteilung Personal.

 

Umgang mit digitalen Lern- und Lehrmöglichkeiten – Digitale Lehre im Sommersemester?

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Aktuell beschäftigt sich ein Kompetenzteam aus verschiedenen Bereichen unserer Universität intensiv damit, schnelle, einfache, möglichst praktisch handhabbare Lösungsangebote für Fragen rund um die digitale Lehre zu erstellen. Dabei geht es beispielsweise darum, wie wissenschaftliches Studium, Lernen und Lehren auf Distanz gelingen kann, wie sich das vorläufig nicht mögliche physische Zusammensein zumindest in Teilen kompensieren und durch Kommunikation im digitalen Raum ersetzen lässt und welche Modelle es gibt, aus verschiedenen Elementen Seminare, Übungen, Vorlesungen usw. zu gestalten. 

Weitere Informationen für Lehrende finden sich auf der Lehre-Webseite.