Johannes Gutenberg-Universität und Universitätsklinikum begrüßen neues Mainzer Modell der Universitätsmedizin

Organisationsform der "doppelten Integration" stellt Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf höchstem universitären Niveau sicher

27.08.2008

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Universitätsklinikum begrüßen die Errichtung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität. Der rheinland-pfälzische Landtag hat heute in seiner Plenarsitzung das entsprechende Universitätsmedizingesetz verabschiedet. Damit ist ein intensives Gesetzgebungsverfahren zum Abschluss gekommen. Zum 1. Januar 2009 werden das Universitätsklinikum und der Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der neuen Universitätsmedizin als Körperschaft des öffentlichen Rechts zusammengeführt.

"Das neue Mainzer Modell der Universitätsmedizin optimiert die Grundlagen, um die im bundesweiten Vergleich bereits hervorragende Leistungsfähigkeit in Forschung und Lehre noch weiter zu steigern", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. "Gleichzeitig ist mit der zweckmäßigen und wirtschaftlichen Organisationsform die Krankenversorgung auf höchstem universitären Niveau sichergestellt", fügt der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, hinzu.

Auch wenn der Fachbereich Medizin und das Universitätsklinikum in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zusammengeführt werden, bleibt die Universitätsmedizin mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durch die so genannte "doppelte Integration" hochschulrechtlich wie auch organisationsrechtlich eng verbunden. "Dadurch sind die Voraussetzungen für exzellente Forschung und Lehre gegeben", so der Dekan des Fachbereichs Medizin, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, "insbesondere ist die Möglichkeit der engen Kooperation der klinischen und vorklinischen Fächer der künftigen Universitätsmedizin mit den naturwissenschaftlichen Fächern der Universität gewährleistet."

Weiterer Vorteil der Zusammenlegung ist die Schaffung einer gemeinsamen Leitung für die Bereiche Forschung, Lehre und Krankenversorgung, die gemeinsame Zielsetzungen in diesen Bereichen verfolgt. "Auf diese Weise wird die Medizin am Universitätsstandort Mainz als bedeutender Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfaktor in der Rhein-Main-Region gestärkt", kommentiert Norbert Finke, Verwaltungsdirektor des Universitätsklinikums.