Wissenschaftsmarkt 2009 gibt Einblick in Facettenreichtum Mainzer Forschungsaktivitäten

MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ präsentiert sich im September auf dem Wissenschaftsmarkt

10.09.2009

Faszination Wissenschaft live erleben: Der Wissenschaftsmarkt am kommenden Wochenende findet erstmals als eine Veranstaltung der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ statt und gibt einen Einblick in das breite Spektrum der Mainzer Hochschulen und Forschungseinrichtungen. "Ziel der über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort ist es, die Bevölkerung zum Mitmachen einzuladen und das Wissenschaftsverständnis und -interesse zu fördern, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen", erklärt der Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, auf der Pressekonferenz zum Wissenschaftsmarkt 2009. "Das Angebot an Projektideen quer durch die wissenschaftlichen Disziplinen ist beeindruckend und spiegelt den Facettenreichtum und das breite Spektrum der Forschungsaktivitäten am Standort Mainz wider."

"Als Partner der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ ist die Fachhochschule nun bereits zum zweiten Mal auf dem Wissenschaftsmarkt vertreten. In diesem Jahr werden acht Beiträge aus den drei Fachbereichen Technik, Gestaltung und Wirtschaft gezeigt. Diese geben einen Eindruck von der Vielfältigkeit der angewandten Forschung und Lehre in der Fachhochschule", so Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz. Die Projekte der FH reichen von der Vorstellung eines Internetportals zur Allergieprävention über den Einsatz des eigenen Fotoapparats als Präzisionsmessgerät bis hin zur Vorstellung von Business-Planspielkonzepten.

"Mit unseren Projekten bewahren wir die 'Sprache' als historisches Archiv und benutzen dazu modernste Techniken", erläutert Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll, Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. "So wurden die bisher gesammelten Flurnamen, die meist nur noch wenigen älteren Mitmenschen bekannt sind, digital in einer Online-Datenbank zugänglich gemacht. Unser neuestes Projekt 'rede' erschließt erstmals die modernen Regionalsprachen, die sich zum Teil aus klassischen Dialekten entwickelt haben. Mit den Methoden der klassischen Feldforschung, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, werden Sprachprotokolle erstellt und ausgewertet. So wird es möglich sein, ein Modell für die Entwicklung moderner Kultursprachen zu erstellen. Die Besucher des Wissenschaftsmarkts können dies an Terminals praktisch austesten und selbst nach Beispielen aus ihrer unmittelbaren Umgebung forschen."

Unterstützt wird der Wissenschaftsmarkt von der Landeshauptstadt Mainz, der Allgemeinen Zeitung, der BASF AG Ludwigshafen, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, der Landesbank Baden-Württemberg, der Mainzer Volksbank und der Sparkasse Mainz.