Kurt Roeske erhält die Diether von Isenburg-Medaille

Würdigung für vielfältige Impulse zur Kontaktpflege zwischen Uni und Mainzer Bevölkerung

06.11.2009

In Würdigung seiner Verdienste um die Förderung von Forschung, Studium, Lehre und Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, seiner vielfältigen Impulse zur Kontaktpflege zwischen der Universität und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Mainz sowie seines Beitrags zur Bereicherung des Kulturlebens auf dem universitären Campus erhält der frühere stellv. Vorsitzender und Geschäftsführer der "Vereinigung der Freunde der Universität Mainz e.V.", Kurt Roeske, die Diether von Isenburg-Medaille.

"In seiner zehnjährigen Amtszeit ist es Kurt Roeske gemeinsam mit dem Vorstand der Freunde gelungen, der Vereinigung wesentliche Impulse zu geben und damit die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Mainz und des Umlandes in lebendigen Kontakt zu bringen", so der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, bei der Ehrung im Rahmen der Senatssitzung. So nannte er u.a. die Vergrößerung der Mitgliederzahl, die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit durch Entwicklung neuer Veranstaltungsformen sowie Studienfahrten ins In- und Ausland mit wachsendem Teilnehmerkreis. Kurt Roeske hatte wichtigen Anteil an der Gründung der Stiftungsprofessur im Jahre 2000 durch Mitgestaltung der Satzung, der Verzahnung mit dem Studium Generale und der Organisation des Fundraising-Dinners.

In besonderer Weise hat sich Kurt Roeske um die "Villa Nees" verdient gemacht, die Kinderkrippe und der Kindergarten für mehr als 60 Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mainzer Universitätskliniken. Satzung, Erweiterung und Weiterführung in Containern während der mehr als einjährigen Bauzeit sind Kurt Roeske ebenso zu verdanken wie die Entwicklung des pädagogischen Konzepts. Die "Freunde" sind bis heute Träger der Villa Nees. "Mit diesen und vielen weiteren Tätigkeiten hat Kurt Roeske das Ansehen der Universität vermehrt, zu ihrer Integration in der Stadt Mainz beigetragen und die finanziellen Möglichkeiten für Forschung und Lehre an der Universität im Sinne der Satzung der Freunde erheblich verbessert", so der Präsident.

OStD i.R. Kurt Roeske war von 1986 bis 1997 Leiter des Rabanus-Maurus-Gymnasiums Mainz. In dieser Eigenschaft förderte er als erster Mainzer Schulleiter nachhaltig die Zusammenarbeit mit der Johannes-Gutenberg-Universität, u.a. durch Einführung des "Kleinen Studium Generale", eine Hinführung der 13. Jahrgangsstufe an die Anforderungen der Universität unter Mitwirkung von Professoren. Im Juni 1997 wurde Kurt Roeske in den damaligen Verwaltungsrat der "Vereinigung der Freunde der Universität Mainz e.V." gewählt. Im November 1997 übernahm er das Amt des 2.Vorsitzenden und Geschäftsführers der "Freunde der Universität", das er bis Oktober 2007 ausübte.

Die Diether von Isenburg-Medaille wird verliehen an Personen, die sich als Freunde und Förderer um die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verdient gemacht haben. Weitere Träger der Diether von Isenburg-Medaille sind u.a. Dr. Hans Friderichs, Bundesminister a.D. und Vorsitzender des Hochschulrats, Dr. Anton Maria Keim, Kultur- und Schuldezernent der Stadt Mainz a.D. oder Dr. Dr. Andreas Barner, Unternehmensleitung Boehringer Ingelheim.