Neuer Kernspintomograph für die Radiologie der Universitätsmedizin Mainz

Großzügige Unterstützung durch den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V.

18.01.2011

Mit einer Summe von 500.000 Euro unterstützt der Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. die Anschaffung eines neuen Kernspintomographen an der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz. Dieses moderne Gerät ist gerade auch für die Untersuchung von Kindern ideal. Die Planungen für den Einbau des Geräts sind bereits abgeschlossen. Im Frühjahr 2011 soll es geliefert und in Betrieb genommen werden.

Das neue Gerät "Magnetom Skyra" ist einer der leistungsfähigsten Kernspintomographen mit einer sehr hohen Magnetfeldstärke von drei Tesla und einem vergleichsweise großen Innendurchmesser von 70 Zentimetern. "Mit diesem modernen Untersuchungsgerät, das einzigartig in Mainz und Umgebung ist, nehmen wir einen nationalen Spitzenplatz auf dem Gebiet der radiologischen Bildgebung ein", freut sich Prof. Dr. Guido Adler, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.

"Mit diesem Hochfeld-Kernspintomographen können die Untersuchungszeiten deutlich verkürzt werden. Alternativ ermöglicht das Gerät bei gleichbleibender Untersuchungszeit Aufnahmen mit einer höheren Auflösung und damit schärfere Bilder", erklärt Prof. Dr. Christoph Düber, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. "Das Gerät ergänzt die bisherige Kernspintomographie-Ausstattung in idealer Weise."

"Der neue Kernspintomograph ist auch ideal für Untersuchungen bei Kindern geeignet. Denn der große Innendurchmesser bietet ausreichend Platz, um den jungen Patienten das einengende Gefühl 'in der Röhre' weitgehend zu ersparen", erläutert Prof. Dr. Gundula Staatz, Leiterin der Sektion Kinderradiologie. "Wenn ein Kind untersucht wird, können die Eltern dem Nachwuchs zudem während der Untersuchung ganz nah sein", ergänzt Prof. Dr. Fred Zepp, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin.

Diese Vorteile waren für den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. in Mainz so überzeugend, dass er die Anschaffung außerordentlich großzügig mit 500.000 Euro unterstützt hat. "Wir freuen uns, dass die diagnostischen Möglichkeiten auch für tumor- und leukämiekranke Kinder mit diesem Kernspintomographen, der wie eine Ultraschall-Untersuchung ohne Röntgenstrahlen arbeitet, technisch auf den allerneusten Stand gebracht werden", begründet Jens Dupré, Vorsitzender des Fördervereins das finanzielle Engagement. "Dies ist die bisher größte Einzelförderung in der Geschichte des Fördervereins."