Mainzer Krebsforscher engagieren sich in der nationalen Begabtenförderung

Lebenswissenschaftliches Kolleg "Onkologie" der Studienstiftung des deutschen Volkes unter neuer Leitung

04.04.2011

Auch in diesem Semester fand das Lebenswissenschaftliche Kolleg der Studienstiftung des deutschen Volkes zum Thema "Onkologie" unter neuer Leitung des Krebsforschers Prof. Dr. Roland Stauber von der Universitätsmedizin Mainz statt.

Ziel dieser Veranstaltungen des größten deutschen Begabtenförderungswerks ist es, besonders motivierte Studierende unter partnerschaftlicher Anleitung hochqualifizierter Dozenten in die selbstständige wissenschaftliche Arbeit einzuführen. Das Kolleg bietet über einen Zeitraum von zwei Jahren vier einwöchige Tagungen, in deren Zentrum die Arbeit in den Gruppen steht. "Besonders freut mich die Bereitschaft meiner Kollegen zur interaktiven Arbeit mit jungen Menschen, die noch am Beginn ihrer Kariere stehen", so Stauber. "Nicht nur die Fähigkeit zu begeistern, sondern auch über die Möglichkeiten und 'Tücken' in den Lebenswissenschaften zu berichten, stößt dabei auf besonderes Interesse der Teilnehmer."

Die Vorträge eingeladener Referenten wie Prof. Dr. Bernd Kaina, Institut für Toxikologie, PD Dr. Thomas Kindler, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, oder PD Dr. Stefan Walenta, Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universitätsmedizin Mainz, behandelten aktuelle Aspekte der Tumorbiologie sowie innovative Tumortherapien.

"Die Kollegs ähneln einem Krebskongress in kleiner Runde mit aktuellen Themen und Dozenten zum Anfassen", so eine begeisterte Teilnehmerin. "Auch für die Dozenten waren die Veranstaltungen eine durchweg positive Erfahrung. Daher freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Herbstkolleg zum Thema 'Nanomedizin'", blickt Stauber in die Zukunft.