Masterstudiengang "Empirische Demokratieforschung" an der JGU startet zum Wintersemester 2011/2012

International ausgerichteter Studiengang führt in vier Semestern zum Abschluss "Master of Arts"

01.06.2011

Das Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet im Wintersemester 2011/2012 erstmals den Masterstudiengang "Empirische Demokratieforschung" an - ein brisantes Forschungsgebiet, wie die gegenwärtigen Entwicklungen beispielsweise in Tunesien und in Ägypten, im Jemen und in Afghanistan zeigen. Der Studiengang "Empirische Demokratieforschung" beschäftigt sich u.a. mit der Frage, unter welchen Bedingungen Demokratien überhaupt entstehen und welche Voraussetzungen für ihre Funktionsfähigkeit und Stabilität gegeben sein müssen, welche Typen von Demokratien es gibt und ob und wie sich deren Unterschiede auf ihre Leistungsfähigkeit auswirken. Der international ausgerichtete Studiengang führt in vier Semestern zum Abschluss "Master of Arts" (M.A.) und spricht insbesondere Studierende an, die ihre berufliche Zukunft im politischen Journalismus, in politischen Institutionen und Organisationen, in der Politikberatung, der politischen Bildung oder der Politikwissenschaft sehen. Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium der Politikwissenschaft im Kern- oder Beifach sowie grundlegende Statistik- und Methodenkenntnisse.

In vier Semestern lernen die Studierenden, die Facetten von Demokratie theoriebasiert und methodisch fundiert zu untersuchen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen eines Projekts anzuwenden. Inhaltliche Schwerpunkte des Studiengangs bilden demokratische Institutionen und Prozesse, politisches Handeln und politische Einstellungen der Bürger, die Rolle von Demokratien im internationalen System, die Europäische Union als demokratisches Projekt sowie die Rechtfertigung von Demokratie.

Im Rahmen des Masterstudiengangs "Empirische Demokratieforschung" können die Studierenden ein Semester an einer von mehr als 20 Partneruniversitäten des Instituts für Politikwissenschaft verbringen. Ebenso sind internationale Studierende eingeladen, sich für das Masterprogramm in Mainz einzuschreiben. Zwar sind "ausbaufähige" Deutschkenntnisse Zulassungsvoraussetzung, aber ein Teil der Seminare und Vorlesungen wird auch in englischer Sprache angeboten.